{"id":9962,"date":"2019-05-28T08:51:23","date_gmt":"2019-05-28T06:51:23","guid":{"rendered":"https:\/\/ilbackpacker.it\/?p=9962"},"modified":"2026-10-27T23:48:33","modified_gmt":"2026-10-27T22:48:33","slug":"annapurna-trekking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/","title":{"rendered":"Trekking Annapurna Circuit, Base Camp und Poon Hill"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Der Annapurna Circuit, das Annapurna Base Camp und der Poon Hill Trek in Nepal lassen sich nacheinander zu einer Art gro\u00dfer Rundtour verbinden (weiter unten findest du alle Infos dazu), es sind aber drei ganz unterschiedliche Strecken, die man auch getrennt gehen kann.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zusammen mit dem Everest Base Camp geh\u00f6ren sie ohne Zweifel zu den beliebtesten und spektakul\u00e4rsten Trekkingtouren im ganzen Himalaya. Ich habe alle eben genannten Treks selbst gemacht, auf eigene Faust, ohne Guide und ohne Tr\u00e4ger, zusammen mit meinem inzwischen nicht mehr ganz jungen Papa! <a href=\"https:\/\/youtu.be\/vduGISkYnVA\">Hier<\/a> findest du das Video zum Trekking (auf Italienisch, aber du kannst Untertitel einschalten).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Egal, ob du ein unabh\u00e4ngiger Reisender bist, der gern alles selbst organisiert, oder dich einfach nur informierst, um dich dann an eine Agentur oder einen einheimischen Guide zu wenden: In diesem Blog findest du alle Infos und Tipps, um deine <a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/reise-nepal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Reise nach Nepal<\/a> bestm\u00f6glich zu planen. Aber vorher bringen wir, wie versprochen, ein bisschen Klarheit in die Sache.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"quick-menu\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Schnellmen\u00fc<\/strong><\/p>\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#differenza\">Unterschied zwischen den drei Treks<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#everest\">Annapurna Circuit oder Everest Base Camp<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#permessi\">Genehmigungen und Visum<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#meteo\">Wetter und beste Reisezeit<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#circuito\">Trekking Annapurna Circuit<\/a>\r\n    <details>\r\n      <summary>Details zum Circuit<\/summary>\r\n      <ul>\r\n        <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#circuito-itinerari\">Beliebteste Routen<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#circuito-partenze\">Startpunkte<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#circuito-arrivi\">Endpunkte<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#circuito-giorno-per-giorno\">Route Tag f\u00fcr Tag<\/a><\/li>\r\n      <\/ul>\r\n    <\/details>\r\n  <\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#base\">Trekking Annapurna Base Camp<\/a>\r\n    <details>\r\n      <summary>Routen zum Base Camp<\/summary>\r\n      <ul>\r\n        <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#base-itinerari\">Beliebteste Routen<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#base-giorno-per-giorno\">Route Tag f\u00fcr Tag<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#base-siwai-5-giorni\">Siwai \u2013 5 Tage<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#base-nayapul-8-giorni\">Nayapul + Poon Hill \u2013 8 Tage<\/a><\/li>\r\n        <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#base-phedi-7-giorni\">Phedi \u2013 7 Tage<\/a><\/li>\r\n      <\/ul>\r\n    <\/details>\r\n  <\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#poon\">Trekking Poon Hill Ghorepani<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#cosa\">Was du mitnehmen solltest<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#guida\">Guide, Tr\u00e4ger oder auf eigene Faust<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#panoramica\">Essen und Unterkunft<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#costi\">Kosten der Treks<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#sicurezza\">Sicherheit auf den Wegen<\/a><\/li>\r\n  <li><a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#dormire\">Unterk\u00fcnfte in Kathmandu und Pokhara<\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n<a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/reiseziele\/nepal-de\/annapurna-trekking\/#quick-menu\" style=\"position: fixed; right: 18px; bottom: 18px; z-index: 9999; padding: 8px 12px; border: 1px solid #999; border-radius: 6px; background: #fff; text-decoration: none; font-size: 14px;\">\u2191 Men\u00fc<\/a>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/valle_di_manang.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Sonnenaufgang in Manang.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>In diesem Reisef\u00fchrer sind die Preise in der Landesw\u00e4hrung angegeben, der \u201eNepalesischen Rupie\u201c, oft einfach mit \u201eNPR\u201c abgek\u00fcrzt. Der Wechselkurs liegt bei etwa 1\u20ac = 170 NPR. Den aktuellen Kurs findest du auf <\/em><a href=\"https:\/\/www.xe.com\/currencyconverter\/convert\/?Amount=1&amp;From=EUR&amp;To=NPR\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em>dieser Seite.<\/em><\/a><\/p>\r\n\r\n<div id=\"differenza\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Unterschied zwischen Annapurna Circuit, Annapurna Base Camp und Poon Hill<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wie schon gesagt, werden die drei Treks oft miteinander verwechselt. Manche denken, es sei dasselbe, weil viele (mich eingeschlossen) sie am Ende nacheinander gehen und im Grunde zu einem einzigen Trek verbinden. Das stimmt aber nicht, und die Karte hier unten d\u00fcrfte das ziemlich gut erkl\u00e4ren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/mappa_circuito_annapurna_campo_base_poon_hill.png\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Au\u00dferdem muss man bedenken, dass sich die als \u201eStandard\u201c geltenden oder jedenfalls durch das Fehlen von Stra\u00dfen vorgegebenen Routen seit 1977, als das Gebiet offiziell f\u00fcr den Tourismus ge\u00f6ffnet wurde, bis heute ver\u00e4ndert haben, und zwar nicht zu knapp, vor allem beim Annapurna Circuit.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Heute erm\u00f6glicht die Stra\u00dfe, die den urspr\u00fcnglichen Weg zum gro\u00dfen Teil ersetzt hat, im Grunde unendlich viele Start- und Endpunkte entlang des Circuits. Auch die beiden anderen Treks (Base Camp und Poon Hill) bieten mehrere Varianten und lassen sich ganz nach Belieben miteinander kombinieren, komplett oder in Teilst\u00fccken.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hier eine kurze Vorstellung der drei Strecken, die hoffentlich ein bisschen Klarheit schafft.<\/p>\r\n\r\n<h3 style=\"text-align: left;\"><strong>Trekking Annapurna Circuit (Annapurna Circuit Trek)<\/strong><\/h3>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zun\u00e4chst einmal: Obwohl es ein Rundweg ist und man ihn theoretisch in beide Richtungen gehen k\u00f6nnte, machen 99 % der Leute ihn gegen den Uhrzeigersinn, weil dabei der t\u00e4gliche H\u00f6henunterschied gleichm\u00e4\u00dfiger ausf\u00e4llt und man mehr Zeit hat, sich zu akklimatisieren, bevor man den Thorong La auf 5.416 Metern in Angriff nimmt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der urspr\u00fcngliche Circuit begann im Dorf Dumre, endete in Beni und dauerte etwa 23 Tage. Heute braucht man von diesen 23 Tagen nur noch 5 f\u00fcr das eigentliche Trekking; den Rest der Strecke kann man, wenn man will, im Bus und, wo keine Busse hinkommen, im Jeep zur\u00fccklegen. Das Ganze in f\u00fcnf Tagen zu machen, bleibt trotzdem unrealistisch, weil man sich akklimatisieren muss, und auch unsinnig, weil man dann einen Gro\u00dfteil der Strecke verpassen w\u00fcrde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zum Gl\u00fcck gibt es seit 2010 aber ein Projekt namens NATT (New Annapurna Trekking Trail), das im Grunde eine alternative Route vorsieht, mit der man den gr\u00f6\u00dften Teil des Wegs entlang der Stra\u00dfe vermeidet. F\u00fcr einige Abschnitte des urspr\u00fcnglichen Wegs gibt es allerdings noch keine Alternative, sie werden deshalb ganz ausgelassen. Dadurch verk\u00fcrzt sich die gesamte Strecke deutlich und l\u00e4sst sich je nach gew\u00e4hlter Route in etwa 10\u201315 Tagen schaffen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Falls du das NATT gehen willst: <a href=\"http:\/\/www.nepal-dia.de\/Trekking_the_Annapurna_Circuit_with_the_new_NATT_trails_111017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier<\/a> findest du einen fantastischen Leitfaden (auf Englisch) von Besisahar bis Nayapul, mit genauen Anweisungen, wie du die Stra\u00dfe, wo m\u00f6glich, vermeidest. Die Gehzeit betr\u00e4gt in diesem Fall etwa 15\u201320 Tage.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wie du dir schon denken kannst, startet niemand mehr in Dumre. Der neue Startpunkt ist das Dorf Besisahar, wo aber viele (mich eingeschlossen) am Ende einen Bus oder Jeep in eines der weiter oben im Tal gelegenen D\u00f6rfer nehmen. Ich bin bis nach Ngadi gefahren, 13 km weiter oben, denn dieser Abschnitt (Besisahar \u2013 Ngadi) ist wirklich nicht spektakul\u00e4r und f\u00fchrt zwangsl\u00e4ufig \u00fcber die staubige, ziemlich stark befahrene Stra\u00dfe. Weiter unten im Reisef\u00fchrer findest du alle Infos zu den m\u00f6glichen Startpunkten.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/ascesa_passo_thorong.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Der Aufstieg zum Thorong La.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Auch der urspr\u00fcnglich in Beni festgelegte Endpunkt hat sich im Lauf der Jahre ziemlich ver\u00e4ndert. Heute beenden die allermeisten ihren Circuit im Dorf Muktinath, gleich nach dem Thorong La. Von dort kannst du n\u00e4mlich einen Bus oder Jeep zur\u00fcck nach Pokhara nehmen, auch hier gibt es allerdings wirklich viele M\u00f6glichkeiten, und ich werde mein Bestes tun, sie aufzulisten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Damit hast du hoffentlich eine ziemlich klare Vorstellung davon, was als Annapurna Circuit gilt. Jetzt ist es Zeit, kurz \u00fcber die anderen beiden Treks zu sprechen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Annapurna Circuit in K\u00fcrze:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">10 bis 20 Tage, je nach gew\u00e4hlter Route und eigenem Tempo.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Vom Schwierigkeitsgrad her ist das ohne Zweifel die h\u00e4rteste der drei Strecken. Besonders wenn man zu schnell aufsteigt und nicht gerade fit ist, kann man die H\u00f6he deutlich sp\u00fcren, und der Thorong La auf 5.416 Metern k\u00f6nnte ein un\u00fcberwindbares Hindernis sein.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Trotzdem ist es ein Trek, den sehr viele Menschen schaffen k\u00f6nnen. Manche brauchen vielleicht ein paar Tage mehr oder die Hilfe eines Tr\u00e4gers, aber wenn du mehrere Tage hintereinander mindestens 4\u20135 Stunden am Tag laufen kannst, stehen deine Chancen sehr gut!<\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Annapurna Base Camp oder Annapurna Sanctuary (Annapurna Base Camp oder Annapurna Sanctuary Trek, oft nur mit ABC abgek\u00fcrzt)<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zun\u00e4chst einmal: Alle eben genannten Namen bezeichnen im Grunde dieselbe Strecke. Der Trek f\u00fchrt, wie der Name schon sagt, zum Annapurna Base Camp (4.130 Meter). Es ist kein Rundweg, man steigt im Grunde auf demselben Weg auf und wieder ab, und m\u00f6gliche Varianten gibt es nur weiter unten im Tal. Kurz gesagt: Ab Chomrong aufw\u00e4rts gibt es nur einen Weg, und diesmal gibt es keine Stra\u00dfen, die man meiden m\u00fcsste.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der gesamte Trek l\u00e4sst sich ab Pokhara in nur 5 Tagen schaffen, und dass man \u201enur\u201c die 4.130 Meter des Base Camps erreicht, macht ihn deutlich beliebter und relativ viel leichter als den Circuit. Der Weg zum Annapurna Base Camp ist ohne Zweifel der meistbegangene des ganzen Landes; im Herbst und im Fr\u00fchling ist es praktisch unm\u00f6glich, zu laufen, ohne einen anderen Trekker in Sichtweite zu haben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/massiccio_annapurna.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das Annapurna-Massiv.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Trek zum Annapurna Base Camp in K\u00fcrze:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">5 bis 8 Tage, je nachdem, welche Route du unten im Tal w\u00e4hlst, und nat\u00fcrlich nach deinem Tempo. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht hoch, der Weg ist extrem ausgetreten und die n\u00e4chste Lodge ist nie allzu weit weg, aber nat\u00fcrlich muss man laufen. Ich habe etliche Leute gesehen, die ganz offensichtlich nicht fit waren und es bis zum Base Camp geschafft haben. Mit etwas Geduld und Ausdauer ist die Strecke also f\u00fcr viele machbar.<\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Poon Hill Trek oder Ghorepani Poon Hill Trek<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Poon Hill ist der leichteste der drei Treks, und um ehrlich zu sein, kann man ihn zwar als eigenen Trek gehen, er l\u00e4sst sich aber eigentlich als der letzte Abschnitt des heutigen Annapurna Circuits in umgekehrter Richtung sehen. Der h\u00f6chste Punkt der Strecke ist der Poon Hill auf 3.210 m, ein H\u00fcgel neben dem Dorf Ghorepani, der fantastische Ausblicke auf das Annapurna-Massiv bietet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die Strecke l\u00e4sst sich als Rundtour gehen, was sie weniger eint\u00f6nig macht als den Weg zum Base Camp. Ab Pokhara reichen im Gro\u00dfen und Ganzen 4 Tage, was ihn zusammen mit der geringen durchschnittlichen H\u00f6he zweifellos zum leichtesten der drei Treks macht. Von der Beliebtheit her ist er mit dem Annapurna Base Camp vergleichbar, mit dem Unterschied, dass auf dieser Strecke viele einheimische Touristen unterwegs sind.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/alba_poon_hill.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Sonnenaufgang am Poon Hill.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Poon Hill Trek in K\u00fcrze:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">4 bis 5 Tage sind mehr als genug. Vom Schwierigkeitsgrad her ist es ohne Zweifel die leichteste der drei Strecken. Wenn du 4\u20135 Stunden am Tag laufen kannst, wirst du keine Probleme haben, ihn zu schaffen; die H\u00f6he d\u00fcrfte absolut kein Problem sein.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zum Abschluss dieser kurzen Einf\u00fchrung: Wie du weiter unten sehen wirst, kann man die drei Treks kombinieren und die gesamte Strecke in 20 bis 30 Tagen gehen.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"everest\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Annapurna Circuit oder Everest Base Camp?<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du diesen Artikel liest, hast du dich wahrscheinlich schon entschieden. Falls du aber noch am \u00dcberlegen bist, m\u00f6chte ich ein paar Worte zu einer Frage verlieren, die f\u00fcr viele eine schwierige Wahl ist, wenn man vielleicht nur zwei Wochen f\u00fcr einen Trek in Nepal hat: Annapurna Circuit oder Everest Base Camp?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zun\u00e4chst einmal: Beide Treks sind wundersch\u00f6n, aber wenn ich meine Vorliebe \u00e4u\u00dfern soll, w\u00fcrde ich mich f\u00fcr den Circuit entscheiden, weil die Landschaft viel abwechslungsreicher ist. Man startet in fast tropischem Klima und kommt bis zu den 5.416 Metern des Passes. Au\u00dferdem ist jeder Tag anders, weil es ein Rundweg ist und man nicht auf demselben Weg auf- und absteigen muss.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zwei weitere Dinge, die mich zum Circuit tendieren lassen: Er ist extrem viel weniger \u00fcberlaufen und beliebt als der Trek zum Everest Base Camp. Um es mit den Worten von Papa zu sagen, nachdem wir an einer H\u00e4ngebr\u00fccke in einen regelrechten Stau geraten waren: \u201eMan kommt sich vor wie auf dem Weg zu den Drei Zinnen!\u201c Und das war bei uns im Fr\u00fchling, ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es im Herbst aussieht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ein weiterer Grund, warum ich den Circuit empfehlen w\u00fcrde, sind die Kosten. Essen und Unterkunft sind im Schnitt etwa 30 % g\u00fcnstiger als beim Everest Base Camp, und besonders wenn man sich entscheidet, Letzteres mit einem Flug nach Lukla zu machen (praktisch die einzige M\u00f6glichkeit, wenn man nur zwei Wochen hat), kostet dich der Circuit praktisch nur halb so viel wie das Everest Base Camp.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Trotzdem hat das Everest Base Camp nat\u00fcrlich seinen Reiz, und die endg\u00fcltige Entscheidung liegt selbstverst\u00e4ndlich bei dir. Das Gesagte ist nur meine bescheidene Meinung.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/sentiero_Thorgung_pedi.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Direkt hinter dem Dorf Churi Letdar.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"permessi\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Genehmigungen und Visum f\u00fcr die Treks und die Einreise nach Nepal<\/strong><\/h2>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\">Das Visum f\u00fcr die Einreise nach Nepal<\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Fangen wir mit dem Visum f\u00fcr die Einreise ins Land an. Das Visum ist Pflicht, aber zum Gl\u00fcck bekommen Inhaber eines italienischen Reisepasses (mit einer Restg\u00fcltigkeit von \u00fcber 6 Monaten) beim Betreten des Landes ein Visum namens Visa On Arrival (VOA); die Regeln h\u00e4ngen von deiner Staatsangeh\u00f6rigkeit ab, informiere dich also f\u00fcr deine. Der Ablauf ist extrem einfach und unkompliziert, aber leider nicht kostenlos.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Es gibt drei Optionen:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">15 Tage \u2013 30 USD.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">30 Tage \u2013 50 USD.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">90 Tage \u2013 125 USD.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das Visum l\u00e4sst sich problemlos bis auf maximal 150 Tage pro Kalenderjahr (1. Januar \u2013 31. Dezember) verl\u00e4ngern, auch wenn das nicht gerade g\u00fcnstig ist. <a href=\"http:\/\/www.nepalimmigration.gov.np\/service\/3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier<\/a> findest du die Kosten. Wahrscheinlich ist es besser, aus- und wieder einzureisen und ein neues Visum zu holen. Auf jeden Fall darf man mit einem Touristenvisum nicht l\u00e4nger als 150 Tage pro Kalenderjahr im Land bleiben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Offiziell werden au\u00dferdem zwei Passfotos (im Passformat) verlangt, um das Visum nach der Ankunft am Flughafen oder an der Landgrenze auszustellen. Wenn du aber das <a href=\"https:\/\/nepaliport.immigration.gov.np\/on-arrival\/IO01\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Online-Formular<\/a> ausf\u00fcllst, brauchst du sie nicht, und du sparst bei der Ankunft mit ziemlicher Sicherheit eine Menge Zeit, besonders am Flughafen von Kathmandu, wo du direkt zur Einwanderungskontrolle gehen kannst, ohne dort erst das Formular auszuf\u00fcllen. Ich empfehle, es zu machen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das Visum am Flughafen Tribhuvan kann theoretisch mit Kreditkarte bezahlt werden, aber in der Praxis h\u00e4ngt das, soweit ich gelesen habe, ein bisschen vom Tag ab! Ich habe es versucht, und mir wurde gesagt, dass es nicht geht. Akzeptiert werden jedenfalls alle wichtigen W\u00e4hrungen (Euro eingeschlossen). Um ung\u00fcnstige Wechselkurse zu vermeiden, w\u00e4re es ideal, in US-Dollar zu bezahlen, aber ich w\u00fcrde mir nicht allzu viele Gedanken dar\u00fcber machen, au\u00dfer du hast sie schon.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">An den Landgrenzen (<a href=\"http:\/\/www.nepalimmigration.gov.np\/offices\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier findest du die vollst\u00e4ndige Liste<\/a>) werden anscheinend ausschlie\u00dflich US-Dollar akzeptiert, plane also entsprechend.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Nepal verlangt keine Pflichtimpfungen, aber Hepatitis A und B werden empfohlen.<\/span><\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/cima_annapurna_2.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Der Gipfel des Annapurna II, von Upper Pisang aus gesehen.<\/em><\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Genehmigungen f\u00fcr die Treks in der Annapurna-Region<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr die drei Strecken, um die es in diesem Reisef\u00fchrer geht (Circuit, Base Camp, Poon Hill), braucht man zwei Genehmigungen:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>TIMS (Trekker\u2019s Information Management System)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das TIMS ist im Grunde eine Stelle, die allgemeine Informationen \u00fcber die Trekker sammelt, einschlie\u00dflich ihrer Routen, um eventuelle Rettungseins\u00e4tze zu erleichtern und zu finanzieren und die Trekkingaktivit\u00e4ten im Land zu regulieren. Die Genehmigung gilt ein Jahr und wird auch f\u00fcr andere Treks verlangt (nicht f\u00fcr den Everest).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Sie kostet 2.000 Rupien, etwa 15 \u20ac.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hinweis: Leider ist es seit dem 1. April 2023 nicht mehr m\u00f6glich, das TIMS zu bekommen, wenn man nicht von einem Guide begleitet wird. Im Grunde ist es nicht mehr erlaubt, irgendeinen Trek in der Annapurna-Region ohne Guide zu machen. Ich finde das wirklich eine Schande, wieder eine Entscheidung, die von der Gier diktiert wird, die sich hinter \u201eSicherheitsfragen\u201c versteckt. Ich hoffe, dass die nepalesische Regierung die Entscheidung in Zukunft \u00fcberdenkt, aber im Moment ist das die Realit\u00e4t.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Update Oktober 2023:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Eine Leserin des Blogs hat mir mitgeteilt, dass sie im Moment \u00fcberhaupt nicht streng sind. Ich gebe wieder, was sie berichtet hat: \u201eAn den Checkpoints fragen sie, ob man mit Guides oder Portern unterwegs ist, aber selbst wenn man Nein antwortet, bekommt man den Stempel und gute Reise, im Moment ist es so.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Update April 2024:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ich habe einen Reisenden getroffen, der das eben Gesagte best\u00e4tigt hat.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Update Mai 2024:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Es ist weiterhin m\u00f6glich, das TIMS zu bekommen, ohne von einem Guide begleitet zu werden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Update Oktober 2024:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Anscheinend ist das TIMS f\u00fcr Trekking in der Annapurna-Region nicht mehr n\u00f6tig.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>ACAP (Annapurna Conservation Area Project)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das ACAP ist im Grunde der Nationalpark, der das Annapurna-Massiv umfasst und in dem alle drei in diesem Reisef\u00fchrer beschriebenen Strecken liegen. Es ist der erste Nationalpark und zugleich das gr\u00f6\u00dfte Schutzgebiet des Landes.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die Genehmigung gilt nur f\u00fcr einen Eintritt. Wenn du alle drei Strecken direkt nacheinander gehst, ist das also kein Problem. Wenn du aber zum Beispiel den Circuit machst, nach Pokhara zur\u00fcckkehrst (und damit den Park verl\u00e4sst) und dann noch das Base Camp oder den Poon Hill gehen willst, musst du erneut zahlen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Sie kostet 3.000 Rupien, etwa 20 \u20ac.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ich empfehle, beide Genehmigungen in Kathmandu oder Pokhara zu besorgen. Theoretisch geht es auch in Besisahar (zu einem h\u00f6heren Preis von 6.000 Rupien f\u00fcr das ACAP; das TIMS bekommt man in Besisahar anscheinend nicht).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist wirklich einfach: In Kathmandu musst du nur beim <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/FsbuiN7Q9nzqzcWLA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tourism Board<\/a> vorbeigehen, das etwa 2 km vom wichtigsten Touristenviertel Thamel entfernt liegt (man kann problemlos zu Fu\u00df hingehen). Das B\u00fcro ist von 10:00 bis 17:00 ge\u00f6ffnet. Ich empfehle, gleich bei der \u00d6ffnung hinzugehen, um unn\u00f6tiges Anstehen zu vermeiden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/iBPDqxxy58kq1ug3A\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tourismusb\u00fcro in Pokhara<\/a> liegt dagegen nur ein paar Schritte vom Busbahnhof entfernt, auch hier von 10:00 bis 17:00 ge\u00f6ffnet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Nat\u00fcrlich k\u00f6nntest du dich f\u00fcr die Genehmigungen auch an eine \u00f6rtliche Agentur wenden, aber dann steigen die Kosten, und ich halte das f\u00fcr absolut nicht n\u00f6tig: Der Vorgang ist im Gro\u00dfen und Ganzen schnell und einfach, und alles wird direkt vor Ort ausgestellt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr beide Genehmigungen braucht man zwei Passfotos (also vier insgesamt), aber zumindest im B\u00fcro in Kathmandu werden sie vor Ort kostenlos aufgenommen, ich w\u00fcrde mir also nicht allzu viele Sorgen machen. Ich nehme an, in Pokhara ist es dasselbe.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hinweis: Beim Ausf\u00fcllen der Formulare wirst du neben verschiedenen anderen Angaben (Passnummer, Routen usw.) auch nach der Nummer deiner <a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/starte-hier\/sicherheit\/reiseversicherung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Reiseversicherung<\/a> gefragt. Die einzigen drei Versicherungen, die diese Aktivit\u00e4t (soweit ich wei\u00df) abdecken, sind <a href=\"https:\/\/www.dpbolvw.net\/click-100712672-15736546\">World Nomads<\/a>, die Trekking bis 6.000 Meter versichert, wenn man sie als Zusatzaktivit\u00e4t hinzuf\u00fcgt, <a href=\"https:\/\/www.truetraveller.com\/?tag=4486\">TrueTraveller<\/a>, die mit dem Zusatzpaket \u201eExtreme Pack\u201c Trekking \u00fcber 4.600 m abdeckt, und schlie\u00dflich <a href=\"https:\/\/safetywing.com\/a\/24758389\">SafetyWing<\/a>, die Trekking bis 6.000 Meter abdeckt, wenn man das Paket \u201eAdventure Sports\u201c hinzuf\u00fcgt. Wie bereits gesagt, h\u00f6ren die meisten anderen Versicherungen bei 3.500 Metern auf, manche auch fr\u00fcher.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Update Oktober 2024:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Anscheinend ist es nicht mehr Pflicht, eine Reiseversicherung nachzuweisen, ich empfehle aber trotzdem, eine abzuschlie\u00dfen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zum Schluss: Nepal verlangt keine Pflichtimpfungen, aber Hepatitis A und B werden empfohlen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/manang_alto.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Manang von oben.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"meteo\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Wetter, Temperaturen und beste Reisezeit<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Gleich vorweg: Mit der richtigen k\u00f6rperlichen Vorbereitung und der richtigen Ausr\u00fcstung k\u00f6nnte man alle drei Strecken technisch gesehen das ganze Jahr \u00fcber gehen. Fr\u00fchling und Herbst sind aber ohne Zweifel die beste Zeit f\u00fcr Trekking in der Annapurna-Region.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Kurz gesagt:<\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Fr\u00fchling (M\u00e4rz, April und Mai)<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die Temperaturen sind angenehm, und die Tage sind gr\u00f6\u00dftenteils klar, bis auf ein paar seltene Tage und den sp\u00e4ten Nachmittag, wenn die Gipfel allm\u00e4hlich in Wolken geh\u00fcllt werden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Au\u00dferdem ist es die Zeit der Bl\u00fcte der gelben, roten und rosa Rhododendren, die in niedrigen Lagen ein Farbenspektakel bieten. Nach dem Herbst ist es die zweite Hochsaison und zugleich (klimatisch gesehen) die zweitbeste Zeit f\u00fcr Trekking. Ich glaube, es ist der richtige Kompromiss zwischen Wetter und Andrang auf den Wegen. In gro\u00dfer H\u00f6he und fr\u00fch in der Saison kann je nach Jahr viel Schnee liegen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Falls es dich interessiert: Im Mai findet in Lo Manthang in der Region Upper Mustang auch das <a href=\"https:\/\/www.insidehimalayas.com\/mustangs-colourful-tiji-festival\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tiji-Festival<\/a> statt. Das Festival dauert drei Tage und findet im Palast des K\u00f6nigs statt.<\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Sommer (Juni, Juli und August)<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Sommer ist in Nepal die Monsunzeit. Besonders in niedrigen Lagen kann es richtig hei\u00df werden, aber je h\u00f6her man kommt, desto angenehmer werden die Temperaturen. In einem Gro\u00dfteil der Region f\u00e4llt ziemlich viel Regen, und es gibt Blutegel und M\u00fccken. Es gibt allerdings einen enormen Unterschied zwischen der nach S\u00fcden ausgerichteten Seite des Massivs (Base Camp und Poon Hill), wo es wirklich sehr viel regnet, und der Nordseite (Manang, Upper Pisang, Muktinath), wo deutlich weniger Niederschlag f\u00e4llt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die Vegetation ist in dieser Zeit besonders \u00fcppig, man kann die Bl\u00fcte der Wildblumen bewundern, und Fl\u00fcsse und Wasserf\u00e4lle zeigen sich von ihrer besten Seite.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Im Grunde kann der Sommer eine gute Zeit sein, um den Circuit zu gehen oder sich jedenfalls der Region n\u00f6rdlich des Massivs zu widmen, w\u00e4hrend er f\u00fcr den Poon Hill und das Annapurna Base Camp eine miserable Zeit ist. Auf den Wegen ist wirklich wenig los, und die Preise sind entsprechend niedrig.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Falls es dich interessiert: Bei Vollmond im August kannst du in Muktinath am Yarlung-Mela-Festival teilnehmen.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/alba_muktinath.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Sonnenaufgang in Muktinath.<\/em><\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Herbst (September, Oktober und November)<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das gilt als die perfekte Jahreszeit f\u00fcr Trekking in Nepal: Nach dem Monsun sind die Tage klar, die Temperaturen ausgezeichnet, und Schnee gibt es auch in gro\u00dfer H\u00f6he praktisch keinen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Es versteht sich von selbst, dass das auch die mit Abstand vollste und teuerste Zeit des Jahres ist, besonders der Oktober, denn der September kann etwas regnerisch sein, vor allem in niedrigen Lagen, w\u00e4hrend im November die Temperaturen zu sinken beginnen, aber immer noch angenehm bleiben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Falls es dich interessiert: Der Herbst ist in Nepal auch die Zeit der Feste, zwei der wichtigsten hinduistischen Feste finden in dieser Zeit statt, Dashain und Tihar.<\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Winter (Dezember, Januar und Februar)<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Im Winter kann es richtig kalt werden, und besonders in gro\u00dfer H\u00f6he ist Trekking wegen des wahrscheinlich vielen Schnees nicht empfehlenswert. Insgesamt bleibt es vor allem in niedrigen Lagen eine gute Jahreszeit, die Niederschl\u00e4ge sind nicht h\u00e4ufig, und die Tage sind tendenziell klar.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Annapurna Circuit ist allerdings absolut nicht empfehlenswert (der Thorong La bleibt wegen Schnee teils bis in den M\u00e4rz geschlossen), das Base Camp und vor allem der Poon Hill lassen sich aber ohne allzu gro\u00dfe Schwierigkeiten gehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Falls es dich interessiert: Die Feste in dieser Zeit sind Tamu Loshar, Gyalpo Losar und Maghe Sankranti, und es wird auch Weihnachten gefeiert.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"circuito\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Trekking Annapurna Circuit<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Bevor ich \u00fcber die verschiedenen Startpunkte spreche, hier eine vollst\u00e4ndige Karte des Circuits und eine \u00dcbersichtstabelle der im Gro\u00dfen und Ganzen beliebtesten Routen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/mappa_trekking_circuito_annapurna.png\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n\r\n<div id=\"circuito-itinerari\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Die beliebtesten Routen des Annapurna Circuits<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/itinerari_Circuito_Annapurna.png\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wir haben uns f\u00fcr eine Art Standardroute entschieden, allerdings ohne den Abschnitt von Muktinath nach Jomsom, und stattdessen den Trek zum Poon Hill und den zum Annapurna Base Camp drangeh\u00e4ngt. Nat\u00fcrlich bleibt jede Option g\u00fcltig, die einzige, von der ich abraten w\u00fcrde, ist die kurze Route: Den Trek im Wesentlichen auf den Thorong La zu verk\u00fcrzen, w\u00e4re wirklich schade, ganz abgesehen davon, dass du Probleme mit der H\u00f6he bekommen k\u00f6nntest, wenn du so schnell so hoch aufsteigst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Im Nachhinein h\u00e4tte ich wahrscheinlich entschieden, bis Jomsom zu gehen, denn sowohl vom Bus aus als auch nach den Erz\u00e4hlungen anderer Reisender ist die Strecke wirklich landschaftlich sch\u00f6n, w\u00e4hrend die Landschaft ab Jomsom abw\u00e4rts dem ersten Teil des Circuits \u00e4hnelt. Wenn man also nicht viel Zeit hat, k\u00f6nntest du diesen Abschnitt ganz auslassen oder den Bus von Jomsom nach Tatopani nehmen und von dort weitermachen.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"circuito-partenze\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Die verschiedenen Startpunkte des Annapurna Circuits<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Trekking_Circuito_Annapurna_partenza.png\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Im Grunde kann man seinen Trek \u00fcberall zwischen Besisahar und Manang beginnen, aber mit dem Bus kommt man nur bis Ngadi. Von dort geht man entweder zu Fu\u00df weiter oder nimmt einen Jeep. Auch hier bleibt jede Option g\u00fcltig, ich rate aber dringend davon ab, von Besisahar nach Ngadi zu laufen, denn es gibt in diesem Abschnitt keine Alternative zur Stra\u00dfe, die wirklich stark befahren und staubig ist. Praktisch niemand macht das.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die beiden beliebtesten Startpunkte sind Syange und Jagat, die man mit dem Jeep erreicht, wobei Jagat meist Syange vorgezogen wird. Wir haben den Bus bis Ngadi genommen, das 10 beziehungsweise 14 Kilometer weiter talabw\u00e4rts liegt, was ungef\u00e4hr einen Wandertag mehr bedeutet. Wenn du Zeit hast, empfehle ich das, denn der Weg ist wirklich sch\u00f6n, und der Bus ist g\u00fcnstiger als der Jeep.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Chame und Tal, etwas weiter oben, sind zwei weitere gute Optionen, wenn man nicht viel Zeit hat. Weiter als Tal ergibt es meiner Meinung nach nicht viel Sinn.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"circuito-arrivi\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Die verschiedenen Endpunkte des Annapurna Circuits<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Trekking_Circuito_Annapurna_arrivo.png\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wie bei den Startpunkten gibt es auch f\u00fcr die Endpunkte nach dem Thorong La mehrere M\u00f6glichkeiten. Wie bereits gesagt, haben wir uns f\u00fcr Muktinath entschieden, von dort einen Bus nach Tatopani genommen und den Trek zum Poon Hill begonnen. Viele fahren von Muktinath aus direkt zur\u00fcck nach Pokhara.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ein weiterer sehr beliebter Endpunkt ist Jomsom, von wo du, wenn du willst und das Budget es zul\u00e4sst, einen Flug nach Pokhara nehmen kannst. Die Alternative ist ein Bus von Jomsom nach Tatopani (eine beliebte Wahl, denn viele glauben, man m\u00fcsse an der Stra\u00dfe entlanglaufen, aber wenn man dem <a href=\"http:\/\/www.nepal-dia.de\/Trekking_the_Annapurna_Circuit_with_the_new_NATT_trails_111017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">NATT<\/a> folgt, ist das nicht n\u00f6tig) oder ein Bus von Jomsom nach Pokhara, oder du gehst den Circuit komplett bis Nayapul zu Ende.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Auch hier liegt die Entscheidung nat\u00fcrlich ganz bei dir, aber ich glaube, dass Muktinath und Jomsom die beiden besten Optionen sind, vor allem wenn man nicht viel Zeit hat.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"circuito-giorno-per-giorno\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Route Tag f\u00fcr Tag und empfohlene Etappen f\u00fcr den Annapurna Circuit<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die folgende Route ist so angelegt, dass man (bis auf wenige seltene Ausnahmen) nur vormittags bis zum fr\u00fchen Nachmittag l\u00e4uft, insgesamt 5\u20136 Stunden am Tag, und erst zu Mittag isst, wenn man am Ziel angekommen ist. Im Gro\u00dfen und Ganzen startet man gegen 7 bis 7:30 Uhr und kommt sp\u00e4testens gegen 13 bis 14 Uhr an. Wahrscheinlich sind wir etwas schneller als der Durchschnitt, wenn die Rechnung nach den ersten Tagen also nicht aufgeht, passe sie entsprechend an.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Es gibt mindestens drei gute Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Strategie:<\/p>\r\n\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n \t<li>Das Wetter ist das ganze Jahr \u00fcber am Vormittag in der Regel besser, also bessere Aussichten und geringere Regenwahrscheinlichkeit.<\/li>\r\n \t<li>Keine Mittagspause einlegen: So kommst du nicht aus dem Rhythmus, und vor allem l\u00e4ufst du nicht mit vollem Bauch, wobei das Blut in den Verdauungsapparat umgeleitet wird, was besonders in gro\u00dfer H\u00f6he eine miserable Idee ist. Wenn du am Ziel angekommen bist, hast du alle Zeit der Welt, dich zu entspannen und zu erholen.<\/li>\r\n \t<li>Erst anzukommen und dann zu essen, spart dir h\u00e4ufig das Geld f\u00fcr das Zimmer. 99 % der Lodges, besonders in niedrigen Lagen, geben dir das Zimmer mehr als gern kostenlos, wenn du dort alle drei Mahlzeiten isst. Wenn du aber unterwegs zum Essen anh\u00e4ltst, sind es nur noch zwei Mahlzeiten, und die Lodge ist wom\u00f6glich weniger bereit, dir das Zimmer umsonst zu geben.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Etwas anderes, das du im Kopf behalten solltest: Man kann eigentlich praktisch \u00fcberall entlang der Strecke anhalten. Besonders in niedrigen Lagen liegen die D\u00f6rfer alle nah beieinander, und die empfohlenen Etappen lassen sich problemlos durch das n\u00e4chste Dorf ersetzen. Au\u00dferdem gibt es auch zwischen den D\u00f6rfern wirklich viele Lodges\/Teeh\u00e4user, was im Grunde unendlich viele M\u00f6glichkeiten zum Anhalten bietet, falls du m\u00fcde bist oder nach der geplanten Ankunft einfach noch ein bisschen weiterlaufen willst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Schlie\u00dflich empfehle ich, dir <a href=\"https:\/\/organicmaps.app\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Organic Maps<\/a> herunterzuladen. Die App funktioniert nach dem Herunterladen der Karten auch offline, und ich halte sie f\u00fcr ein fantastisches Hilfsmittel f\u00fcr die Treks.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hinweis: Der gesamte Weg ist mit den Farben Wei\u00df und Rot markiert, aber ich glaube, dass es vor allem im ersten Teil (ungef\u00e4hr von Ngadi bis Timang) Abschnitte gibt, auf denen es besser ist, an der Stra\u00dfe entlangzulaufen, statt dieser Markierung zu folgen, die dich oft einen gro\u00dfen H\u00f6henunterschied hinauff\u00fchrt, nur um dich einen Kilometer weiter wieder auf die Stra\u00dfe hinunterzuschicken. Wirf immer einen Blick auf Organic Maps und \u00fcberlege dir, ob es sich wirklich lohnt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/profilo_altimetrico_trekking_circuito_annapurna.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"351\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>H\u00f6henprofil des Annapurna Circuits.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 1. Bus Pokhara \u2013 Besisahar (4 Stunden, 108 km) oder Bus Kathmandu \u2013 Besisahar (7 Stunden, 184 km) \/ Bus Besisahar \u2013 Ngadi (1 Stunde, 13 km) \/ Wandern Ngadi \u2013 Ghermu (2:45 Stunden, 9,3 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Besisahar (760 m) \u2013 Ngadi (840 m) \u2013 Lampata (1.017 m) \u2013 Bahundanda (1.223 m) \u2013 Ghermu (1.108 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wir sind \u00fcber Pokhara gefahren, weil wir Zeit hatten und es f\u00fcr eine gute Idee hielten, die Reise zu unterbrechen, aber das ist absolut nicht n\u00f6tig. Im Nachhinein h\u00e4tte ich sogar vielleicht den direkten Bus von Kathmandu genommen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ab Kathmandu f\u00e4hrt der Bus vom <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/A9Sh26ETnepC2zDb7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Busbahnhof Gongabu<\/a> (Gongabu Bus Park) ab, und er kostet 500\/600 Rupien. Es gibt t\u00e4glich mehrere Abfahrten, aber ich empfehle, fr\u00fch am Morgen zu fahren (der erste Bus d\u00fcrfte um 6:45 Uhr fahren). Geh am Tag vorher zum Busbahnhof, kauf das Ticket und lass dir die Abfahrtszeit best\u00e4tigen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du stattdessen \u00fcber Pokhara fahren willst: Der Bus Kathmandu \u2013 Pokhara f\u00e4hrt <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/zQSSrxD7ZGRBQm4B7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">an diesem Punkt<\/a> ab. Fast alle Unterk\u00fcnfte und Agenturen verlangen 700 Rupien, wir haben aber zwei Tickets f\u00fcr 1.300 bekommen. Der Bus Pokhara \u2013 Besisahar f\u00e4hrt dagegen vom <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/KaEYmNAxEiq4sijdA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tourist Bus Park<\/a> ab (dem Ankunftspunkt des Busses Kathmandu \u2013 Pokhara), erste Abfahrt um 7:00 Uhr. Wir haben \u00fcber das Hotel jeweils 500 Rupien bezahlt, aber anscheinend kann man weniger zahlen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">An der letzten Haltestelle in Besisahar (wo alle aussteigen) kann man den Jeep-Transport zu jedem beliebigen Ziel entlang der Strecke organisieren. Ich empfehle aber, auf den lokalen Bus zu warten, der h\u00e4ufig vorbeikommt, und bis Ngadi (letzte Haltestelle) weiterzufahren, das kostet 300 Rupien. Wenn du willst, k\u00f6nntest du in Bhulbhule aussteigen (200 Rupien) und zu Fu\u00df weitergehen, aber du w\u00fcrdest an der Stra\u00dfe entlanglaufen und verpasst ehrlich gesagt nichts. Wenn du dagegen keine Zeit hast oder einfach weiter oben starten willst, ist jetzt der Moment, einen Jeep zu einem der anderen Startpunkte zu nehmen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du beschlie\u00dft, an diesem Tag mit dem Jeep nach Syange oder Jagat zu fahren, kannst du der Route im Gro\u00dfen und Ganzen trotzdem aufs Wort folgen und \u00e4nderst nur den Startpunkt von Tag 2. Halte auf jeden Fall deine Genehmigungen griffbereit, denn in Bhulbhule ist der erste Checkpoint. Ich wusste das nicht und musste aufs Busdach klettern, um sie aus dem Rucksack zu holen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Weg von Ngadi nach Ghermu ist wirklich sch\u00f6n, und ich empfehle ihn. Wir haben in der Lodge Crystal \u00fcbernachtet: Zimmer, WLAN und warme Dusche gratis, wenn man Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck dort bezahlt. Der Typ hat uns am n\u00e4chsten Morgen allerdings 10 % der Gesamtsumme als Service berechnet. Es war die erste Nacht, und wir wussten es nicht, aber das ist absolut nicht die Regel. Niemand sonst entlang der Strecke hat es auch nur versucht. Wahrscheinlich gibt es im Ort bessere Optionen.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/sentiero_bhulbhule_Ngadi.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Der Weg nach Ghermu.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 2. Wandern Ghermu \u2013 Tal (5 Stunden, 15 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ghermu (1.108 m) \u2013 Jagat (1.250 m) \u2013 Chyamch (1.367 m) \u2013 Tal (1.633 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du in Syange\/Jagat startest, sind es ungef\u00e4hr 1 km beziehungsweise 4 km weniger, also wahrscheinlich 4 bis 4,5 Stunden bis Tal.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ab Ngadi k\u00f6nntest du, wenn du willst, in der H\u00f6he bleiben und einem oberen Weg folgen, der die Stra\u00dfe komplett meidet, aber viel anstrengender ist und die Strecke um 3 km verl\u00e4ngert. Oder du steigst ins Dorf Syange ab, \u00fcberquerst den Fluss und folgst der Stra\u00dfe bis Chamje, wo man den Fluss erneut \u00fcberquert und auf den Weg nach Tal kommt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wir haben uns f\u00fcr die Stra\u00dfe entschieden, und ehrlich gesagt war das \u00fcberhaupt kein Problem. Vielleicht liegt es daran, dass am fr\u00fchen Morgen noch wenig Verkehr ist, aber auf den etwa 7 km Stra\u00dfe von Syange nach Chamje sind uns nicht mehr als 10 Jeeps begegnet. Auf diesen 7 km kann man au\u00dferdem kleine Abstecher auf Wege machen, die parallel zur Stra\u00dfe verlaufen, aber im Grunde nur ein sinnloses Auf und Ab sind. Nach dem ersten hatten wir die Nase voll und sind an der Stra\u00dfe entlanggelaufen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In Chamje \u00fcberquert man den Fluss erneut und geht ein paar Kilometer auf einem wirklich sch\u00f6nen Weg, bevor die letzte Rampe zum Dorf Tal kommt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In Tal haben wir im River View Guest House \u00fcbernachtet. Auch hier haben wir das Zimmer (mit Bad und Warmwasser) kostenlos bekommen, im Austausch f\u00fcr die Kosten der Mahlzeiten, aber kein WLAN.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Jagat.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das Dorf Jagat.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 3. Wandern Tal \u2013 Timang (5:30 Stunden, 13 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Tal (1.633 m) \u2013 Karte (1.781 m) \u2013 Dharapani (1.844 m) \u2013 Odar (2.131 m) \u2013 Bagarchhapad (2.059 m) \u2013 Danque (2.139 m) \u2013 Timang (2.578 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ab Tal empfehle ich dringend, dem Weg zu folgen, der (mit dem R\u00fccken zum Dorf) auf der rechten Talseite verl\u00e4uft (w\u00e4hrend die Stra\u00dfe auf der linken Seite auf der anderen Flussseite liegt), bis zum Dorf Dharapani, wo sich Stra\u00dfe und Weg wieder treffen. Der Weg ist etwas anstrengender als die Stra\u00dfe, aber die Ausblicke lohnen sich, und insgesamt ist es ein wirklich sch\u00f6ner Abschnitt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Von Dharapani nach Timang empfehle ich, an der Stra\u00dfe entlangzugehen. Es gibt ein paar ausgeschilderte Abk\u00fcrzungen, die sich lohnen, aber meistens folgst du der Stra\u00dfe.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Timang ist ein wirklich h\u00fcbsches Dorf, umgeben von Bergen. Wir haben im Hotel Manaslu geschlafen: h\u00fcbsche Zimmer, eine tolle warme Dusche und WLAN, alles kostenlos, wir haben nur die Mahlzeiten bezahlt.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/ingresso_chame.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das Dorf Chame.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 4. Timang \u2013 Dhikur Pokhari (6 Stunden, 20 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Timang (2.578 m) \u2013 Chhitepu (2.636 m) \u2013 Koto (2.656 m) \u2013 Chame (2.726 m) \u2013 Talekhu (2.838 m) \u2013 Bratan (2.932 m) \u2013 Dhikur Pokhari (3.211 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">An diesem Tag l\u00e4uft man praktisch immer an der Stra\u00dfe entlang, aber ich muss sagen, dass das wieder absolut kein Problem war: Verkehr praktisch keiner, und ab und zu gibt es die M\u00f6glichkeit, einen Weg zu nehmen, der neben der Stra\u00dfe verl\u00e4uft.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Bis Brathang ist die Strecke relativ leicht, stellenweise flach, dann beginnt ein stetiger Aufstieg bis zum Dorf Dhikur Pokhari.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wir haben im Hotel Kamala geschlafen, und auch das w\u00fcrde ich empfehlen: h\u00fcbsches Zimmer und kostenloses WLAN, wenn man die Mahlzeiten bezahlt, warme Dusche gegen Aufpreis.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/alba_dhakur_pokhari.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Sonnenaufgang in Dhikur Pokhari.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 5. Dhikur Pokhari \u2013 Ngawal (5:30 Stunden, 14 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Dhikur Pokhari (3.211 m) \u2013 Upper Pisang (3.303 m) \u2013 Ghyaru (3.695 m) \u2013 Ngawal (3.669 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ab Dhikur Pokhari hast du zwei Optionen: den Schildern Richtung Lower Pisang folgen und an der Stra\u00dfe entlang bis Manang laufen, oder Upper Pisang ansteuern und den H\u00f6henweg nehmen (man erreicht fast 4.000 m H\u00f6he), der auf der anderen Talseite verl\u00e4uft. Ich empfehle dringend die zweite Option, der Weg ist wirklich landschaftlich sch\u00f6n, aber wenn du dich nicht fit f\u00fchlst, ist es wahrscheinlich besser, dich nicht zu \u00fcbernehmen und weiter Richtung Lower Pisang zu gehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Du k\u00f6nntest auch Upper Pisang ansteuern (von wo es fantastische Ausblicke auf den Annapurna II gibt), dann nach Lower Pisang absteigen und an der Stra\u00dfe entlang bis Manang weitergehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Von Dhikur Pokhari nach Upper Pisang ist der Weg fast flach und wirklich sch\u00f6n, aber nach dem Dorf kommt eine ordentliche Rampe (400 Meter H\u00f6henunterschied) hinauf zum Dorf Ghyaru. Das ist ein wirklich h\u00fcbsches D\u00f6rfchen, alle Geb\u00e4ude sind komplett aus Stein, und es lohnt sich, es kurz zu erkunden.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Ghyaru.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>In den Gassen von Ghyaru.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Von Ghyaru nach Ngawal ist der Weg im Grunde ein extrem gut zu gehender, fast ebener Abschnitt mit spektakul\u00e4ren Ausblicken auf das Annapurna-Massiv. Das war der Abschnitt, der mir am besten gefallen hat, vom ganzen Circuit.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In Ngawal haben wir in der ersten (wortw\u00f6rtlich) Lodge am Ortseingang geschlafen, auch hier WLAN und Zimmer gratis, wir haben nur die Mahlzeiten bezahlt, warme Dusche gegen Aufpreis. Die Familie war wirklich nett und das Essen ausgezeichnet, aber die Unterkunft war nicht die beste, vor allem im Vergleich zu denen, die wir am n\u00e4chsten Tag gesehen haben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hinweis: An diesem Tag ziehen es viele vor, alles in einem Rutsch zu machen und bis Manang durchzulaufen, das wird dann aber ein wirklich langer Tag. Wenn du nicht unter Zeitdruck stehst, rate ich davon ab. Wenn du dich aber daf\u00fcr entscheidest, \u00fcberspringe einfach Tag 6 und geh direkt zu Tag 7. Nat\u00fcrlich gilt dasselbe, wenn du dich gegen den H\u00f6henweg entscheidest: Dann erreichst du Manang am selben Tag und gehst direkt zu Tag 7.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Ngawal_alba.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das Dorf Ngawal.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 6. Ngawal \u2013 Manang (2:45 Stunden, 9 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ngawal (3.669 m)<\/em> <em>\u2013 Munchi (3.500 m) \u2013 Braga (3.519 m) \u2013 Manang (3.560 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist ein halber Ruhetag. Ab dem Dorf Ngawal hast du zwei Optionen: den Weg nehmen, der direkt hinter dem Ort ins Tal hinabf\u00fchrt und sich in Mungii wieder mit der Stra\u00dfe trifft, oder etwas l\u00e4nger in der H\u00f6he bleiben und nach Braka absteigen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der erste Weg ist besser ausgeschildert, ausgetreten und k\u00fcrzer, die meisten Leute w\u00e4hlen diese Option (wir auch), obwohl wir eigentlich den anderen gehen wollten. Wir haben uns von den Trekkern vor uns lenken lassen. Wenn du aber aufpasst und einen Blick auf Organic Maps wirfst, ist der zweite wahrscheinlich landschaftlich sch\u00f6ner, auf jeden Fall macht es wenig Unterschied.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Unten im Tal angekommen, l\u00e4uft man auf der ebenen Stra\u00dfe bis Manang. Bevor wir hier eine kostenlose Unterkunft gefunden hatten, bei der wir nur die Mahlzeiten bezahlen, mussten wir an ein paar Orten fragen, aber am Ende haben wir uns mit dem Himalayan Singi Hotel geeinigt: Zimmer mit Bad, warme (Solar-)Dusche und WLAN gratis, wir haben also nur die sechs Mahlzeiten bezahlt (wir sind zwei N\u00e4chte geblieben, um uns zu akklimatisieren, was ich sehr empfehle).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Weil die Wanderung so kurz war, haben wir am Nachmittag die Stadt und den nahe gelegenen Gangapurna-See erkundet.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/alba_manang.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Die Stadt Manang.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 7. Manang (Ruhe-\/Akklimatisierungstag)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Auch wenn du dich k\u00f6rperlich gut f\u00fchlst, ist es absolut empfehlenswert, den Tag in Manang zu verbringen und nicht weiter aufzusteigen, um Probleme an den folgenden Tagen zu vermeiden. Es ist aber ratsam, in der Umgebung einen kurzen Ausflug zu machen, sowohl um die Zeit totzuschlagen als auch um die Akklimatisierung zu f\u00f6rdern. Wie der bekannte englische Spruch sagt: \u201eClimb high, sleep low\u201c (steig hoch, schlaf tief). Der beste Weg, sich an die H\u00f6he zu gew\u00f6hnen, ist, tags\u00fcber H\u00f6henmeter zu machen und dann wieder abzusteigen, damit sich der K\u00f6rper erholen kann.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Daf\u00fcr gibt es in der Umgebung von Manang mehrere Optionen (unten siehst du eine wirklich h\u00fcbsche Karte). Die beiden, die ich empfehlen w\u00fcrde, sind: der Aussichtspunkt ChongKor und die Praken Gompa. Beides sind Ausfl\u00fcge von 2\u20133 Stunden hin und zur\u00fcck, perfekt, um ein paar hundert H\u00f6henmeter zu gewinnen und den Rest des Tages auszuruhen.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/cosa_fare_manang.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Karte der Ausfl\u00fcge in Manang.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wir haben uns f\u00fcr ChongKor entschieden und waren mit dem Panorama zufrieden (der Blick auf den Gletscher ist hervorragend), aber auch die Praken Gompa auf der anderen Talseite scheint eine ausgezeichnete Option zu sein. Beide liegen auf etwa 3.900 Metern. Eine weitere beliebte, aber deutlich anspruchsvollere Wahl ist der Besuch des Ice Lake auf 4.200 m.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Schlie\u00dflich kann man sich von Manang aus entscheiden, zum Tilicho Lake aufzusteigen, dem h\u00f6chstgelegenen See (dieser Gr\u00f6\u00dfe) der Welt, der allerdings nicht zur offiziellen Strecke des Annapurna Circuits geh\u00f6rt. Wenn du zwei zus\u00e4tzliche Tage hast, k\u00f6nntest du, bevor du zum Pass aufsteigst, das Tilicho-Lake-Basislager an einem Tag erreichen und am n\u00e4chsten Tag, nach dem Besuch des Sees, die Route des Circuits wieder aufnehmen. Wenn du willst, k\u00f6nntest du auch weiter Richtung Jomsom gehen, ohne umzukehren, \u00fcber eine deutlich weniger begangene Variante, die den Abschnitt Manang \u2013 Jomsom im Grunde abk\u00fcrzt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wir wollten die Variante mit zwei Tagen machen, aber der Weg war Mitte April noch wegen Schnee gesperrt, was ungew\u00f6hnlich, aber absolut m\u00f6glich ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hinweis: Wenn du dich wegen der H\u00f6he nicht besonders fit f\u00fchlst, ist Manang meiner Meinung nach der ideale Ort, um gegebenenfalls ein paar zus\u00e4tzliche Tage zur Erholung einzulegen, bevor du den Trek fortsetzt. So mancher bleibt sogar eine dritte Nacht in der Stadt. Manang ist au\u00dferdem der ideale Ort, um eventuell fehlende Ausr\u00fcstung zu kaufen: Hier endet die Stra\u00dfe, und die Preise sind noch wettbewerbsf\u00e4hig, sobald man die Stadt verlassen hat, sieht das anders aus.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/ghiacciaio_manang.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Aussichtspunkt ChongKor.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 8. Manang \u2013 Churi Letdar (4:30 Stunden, 11 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Manang (3.560 m) \u2013 Tengi (3.719 m) \u2013 Ghunsang (3.947 m) \u2013 Yak Kharka (4.050 m) \u2013 Churi Letdar (4.248 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Aufstieg nach Churi Letdar ist wirklich sch\u00f6n. Der erste Abschnitt bietet wunderbare Ausblicke auf Manang unten im Tal, w\u00e4hrend uns der zweite (stellenweise flach) ausgezeichnete Blicke auf die umliegenden Gipfel und zahlreiche Adler geschenkt hat, bevor wir Yak Kharka erreichten, wo der letzte Anstieg wartet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Churi Letdar liegt auf 4.200 m, gegen\u00fcber den 3.500 m von Manang. In dieser H\u00f6he wird empfohlen, nicht mehr als 500 Meter pro Tag aufzusteigen, wir hatten keinerlei Probleme. Wenn du dich aber nicht besonders fit f\u00fchlst, ist eine weitere beliebte Etappe das Dorf Yak Kharka auf etwa 4.100 m, ungef\u00e4hr einen Kilometer vor Churi Letdar. Manchmal k\u00f6nnen schon 100 Meter den Unterschied machen!<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hier haben wir in der SnowLand Lodge geschlafen, Zimmer und WLAN gratis, wenn man die Mahlzeiten bezahlt. Die Unterkunft ist nicht gerade neu, aber die Aussicht ist fantastisch und das Personal freundlich.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/alba_churi_letdar.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Eingang zum Dorf Churi Letdar.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 9. Churi Letdar \u2013 High Camp (3:45 Stunden, 6 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Churi Letdar (4.248 m) \u2013 Deurali Tea House (4.440 m) \u2013 Thorung Phedi (4.548 m) \u2013 High Camp (4.884 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der erste, leicht ansteigende Abschnitt ist wirklich sch\u00f6n, mit ausgezeichneten Ausblicken. Dann steigt man ab, um den Fluss zu \u00fcberqueren, gewinnt wieder an H\u00f6he (in dieser H\u00f6he macht das keinen Spa\u00df) und l\u00e4uft auf einem fast ebenen St\u00fcck bis Thorung Phedi.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Von Thorung Phedi zum High Camp geht es kurz, aber steil bergauf, lass es ruhig angehen! Ich empfehle, fr\u00fch am Morgen loszugehen. Besonders in der Hochsaison ist das Risiko hoch, ohne Zimmer dazustehen und im Gemeinschaftsraum des High Camps schlafen zu m\u00fcssen, wenn man sp\u00e4t ankommt, denn es gibt nur eine Unterkunft, die, auch wenn sie gro\u00df ist, eine begrenzte Zahl an Zimmern hat. Hier ist es unm\u00f6glich, gratis zu schlafen und nur das Essen zu bezahlen, unser Doppelzimmer hat uns 350 Rupien pro Kopf gekostet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Am Nachmittag kannst du, wenn du Lust hast, zum nahe gelegenen Aussichtspunkt hinaufsteigen, der einen ausgezeichneten 360-Grad-Blick auf das Tal bietet. Es sind nur etwa zehn Minuten zu Fu\u00df, und er ist besonders beliebt, um den Sonnenaufgang zu sehen, aber wir hatten nicht die Willenskraft, um diese Uhrzeit aus dem Schlafsack zu kriechen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Eine Alternative, die ziemlich beliebt zu sein scheint, ist die \u00dcbernachtung in Thorung Phedi, aber ehrlich gesagt halte ich das nicht f\u00fcr eine gute Idee, weil es den n\u00e4chsten Tag, der ohnehin der h\u00e4rteste und l\u00e4ngste des ganzen Circuits ist, noch anstrengender machen w\u00fcrde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Man muss allerdings sagen, dass es jemandem, der Probleme mit der H\u00f6he hat und sich nicht besonders fit f\u00fchlt, guttun k\u00f6nnte, vor dem Pass in geringerer H\u00f6he zu schlafen. Manche verbringen sogar eine Nacht in Thorung Phedi und eine im High Camp, bevor sie den Pass angehen. Im Grunde: H\u00f6r darauf, was dein K\u00f6rper dir sagt, aber wenn du dich gut f\u00fchlst, ist es meiner Meinung nach besser, die Nacht von Tag 9 im High Camp zu verbringen.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/alba_high_camp.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Sonnenaufgang am High Camp.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 10. High Camp \u2013 Muktinath (7 Stunden, 13 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>High Camp (4.884 m) \u2013 Thorong La Pass (5.416 m) \u2013 Chambar Bir (4.200 m) \u2013 Muktinath (3.611 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Um 3:30 Uhr habe ich die ersten Leute geh\u00f6rt, die sich f\u00fcr den Aufstieg zum Pass fertig machten, aber wir hatten beschlossen, auf den Sonnenaufgang zu warten. Wir sind um 6:15 Uhr losgelaufen, und im High Camp war fast niemand mehr. Der erste Abschnitt war nicht gerade angenehm, der Weg war teils noch vereist, und rechts von uns ging es steil bergab.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Den Pass zu erreichen, war nicht leicht, und oft kam es uns vor, als w\u00fcrden wir gleich \u00fcber die Kuppe kommen, und dann hatten wir doch wieder einen Anstieg vor uns. Bei einer dieser Gelegenheiten ist mir auch noch ein Wanderstock kaputtgegangen. Als wir endlich am Pass ankamen, war das wirklich ein wundersch\u00f6nes Gef\u00fchl.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/passo_thorong.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das obligatorische Foto am Thorong La.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Nachdem die obligatorischen Fotos gemacht waren, begann der schwierigste Teil des Tages, der lange Abstieg nach Muktinath: 1.600 H\u00f6henmeter bergab, nicht gerade angenehm, vor allem wegen des Schnees und des Schlamms, die den Weg extrem rutschig gemacht haben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Als wir endlich am Ziel ankamen, haben wir im Hotel The Paths of Dream ein ausgezeichnetes Zimmer gefunden, auch hier warme Dusche, WLAN und Zimmer gratis, wir haben nur die Mahlzeiten bezahlt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hinweis: Das war der einzige Tag, an dem mir ein Paar Steigeisen bestimmt nicht unrecht gewesen w\u00e4re, aber man muss sagen, dass es ein ausgesprochen ungew\u00f6hnliches Jahr war, und wie mir gesagt wurde, liegt im April\/Mai normalerweise nicht viel Schnee.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Planst du gerade deine Reise? Wenn du noch keine Versicherung abgeschlossen hast, findest du hier meinen <a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/starte-hier\/sicherheit\/reiseversicherung\/\">Ratgeber zu den besten Reiseversicherungen<\/a>. Wenn du sie \u00fcber die Links in diesem Ratgeber abschlie\u00dft, unterst\u00fctzt du diese Website, ohne dass dir zus\u00e4tzliche Kosten entstehen.<\/strong><\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wie am Anfang des Reisef\u00fchrers gesagt, gibt es an dieser Stelle mehrere Optionen. Wir haben uns entschieden, den Bus nach Tatopani zu nehmen und den Trek zum Poon Hill zu beginnen, der Vollst\u00e4ndigkeit halber beschreibe ich aber die empfohlene Route, wenn man den Circuit komplett zu Fu\u00df gehen will.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du den Bus nimmst, sind das im Gro\u00dfen und Ganzen die Preise f\u00fcr die wichtigsten Ziele (f\u00fcr Jeeps musst du mit mindestens dem Doppelten rechnen)<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Jomsom \u2013 350 Rupien \u2013 2 Stunden<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Tatopani \u2013 1.200 Rupien \u2013 7 Stunden<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Pokhara \u2013 1.450 Rupien \u2013 12 Stunden<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/upper_pisang.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Upper Pisang.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 11. Muktinath \u2013 New Jomsom \u00fcber Lupra (6 Stunden, 22 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Muktinath (3.611 m) \u2013 Lupra (2.983 m) \u2013 Jomsom (2.784 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hier hast du zwei Optionen: Wenn du die Stra\u00dfe komplett meiden willst, musst du durch das Dorf Lupra im S\u00fcden gehen. Die Alternative f\u00fchrt durch Kagbeni (scheint ein wundersch\u00f6nes Dorf zu sein, und der Besuch wurde mir empfohlen) im Norden und streckenweise an der Stra\u00dfe entlang. Die Landschaft (auch vom Bus aus gesehen) ist wirklich beeindruckend, und ich stelle mir vor, dass sie vom h\u00f6her verlaufenden Weg aus noch beeindruckender ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In Lupra angekommen, hast du wieder zwei Optionen: in der H\u00f6he bleiben und am Berghang entlanggehen oder ins Tal absteigen und am Fluss entlanglaufen. Beide Wege treffen sich etwa 5 km vor Jomsom wieder, wo man gezwungen ist, am Stra\u00dfenrand zu gehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Bus ab New Jomsom:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Tatopani 880 Rupien \u2013 5 Stunden<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Pokhara 1.110 Rupien \u2013 10 Stunden<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Kathmandu 1.700 Rupien \u2013 20 Stunden<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Man kann au\u00dferdem nach Pokhara fliegen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 12. New Jomsom \u2013 Tukuche (4:30 Stunden, 15,5 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Jomsom (2.784 m) \u2013 Thini (2.836 m) \u2013 Chhario (2.704 m) \u2013 Tukuche (2.615 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Etwa 500 Meter au\u00dferhalb des Ortes nimmt man die Stra\u00dfe, die vor dem Bau der neuen die Hauptstra\u00dfe war. Praktisch \u00fcberquert man den Fluss und l\u00e4uft den ganzen Tag auf der gegen\u00fcberliegenden Talseite der stark befahrenen Stra\u00dfe.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Weg\/die Stra\u00dfe ist ein einziges Auf und Ab bis zum Dorf Chhario, von wo die Strecke in einen fast ebenen Abschnitt \u00fcbergeht, der zum Dorf Tukuche f\u00fchrt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 13. Tukuche \u2013 Ghasa (8 Stunden, 30 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Tukuche (2.615 m) \u2013 Sauru (2.570 m) \u2013 Kokhethanti (2.533 m) \u2013 Konjo (2.700 m) \u2013 Titi Lake (2.700 m) \u2013 Chhoya Deurali (2.505 m) \u2013 Ghasa (2.072 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hier gibt es mindestens drei verschiedene Optionen: Wenn du die Stra\u00dfe komplett meiden und am Titi-See vorbeigehen willst, sind es etwa 30 km und fast 8 Stunden Gehzeit. Wenn du in Kokhethanti dem Fluss folgst, statt Richtung See zu gehen, sind es etwa 25 km. Die letzte Alternative ist, der (stark befahrenen) Stra\u00dfe bis Larjung zu folgen und dann auf der von Organic Maps angezeigten k\u00fcrzesten Route weiterzugehen, in diesem Fall sind es etwa 20 km, davon ein guter Teil an der Stra\u00dfe.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/sentiero_tatopani_ghorepani.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Der Aufstieg nach Ghorepani.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 14. Ghasa \u2013 Tatopani (17 km, 5 Stunden)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ghasa (2.072 m) \u2013 Pairothapla (1.937 m) \u2013 Kopchepani (1.765 m) \u2013 Narchyang (1.448 m) \u2013 Tatopani (1.362 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Auch hier l\u00e4uft man die meiste Zeit auf der gegen\u00fcberliegenden Flussseite der Hauptstra\u00dfe, au\u00dfer auf dem letzten Kilometer vor Tatopani, wenn man den Fluss \u00fcberquert und an der stark befahrenen Stra\u00dfe entlanggehen muss.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das Dorf ist wirklich touristisch und voll, weil es f\u00fcr viele Treks in der Gegend als Start- und Endpunkt dient. Wir sind mit dem Bus von Muktinath gekommen, und anders als gedacht (bei der geringen H\u00f6he) war es unm\u00f6glich, ein Zimmer gratis zu bekommen und nur das Essen zu bezahlen. Am Ende haben wir 200 Rupien f\u00fcr ein Doppelzimmer im Hotel Himalaya bezahlt, eine bescheidene Unterkunft, aber mit hervorragendem WLAN und Essen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Am Nachmittag haben wir die nahe gelegenen hei\u00dfen Quellen besucht, nichts Beeindruckendes, aber es war trotzdem sch\u00f6n, eine Stunde im Wasser zu liegen, besonders nach dem, was f\u00fcr uns 10 Tage Trekking gewesen waren. Der Eintritt kostet 150 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 15. Tatopani \u2013 Ghorepani (6 Stunden, 17 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Tatopani (1.362 m) \u2013 Ghara (1.745 m) \u2013 Shikha (1.934 m) \u2013 Phalate (2.272 m) \u2013 Chitre (2.370 m) \u2013 Ghorepani (2.800 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist eine richtig ordentliche Schinderei: 1.600 H\u00f6henmeter und unendlich viele Stufen, die zusammen mit der Hitze den Tag zu einem der h\u00e4rtesten des ganzen Circuits gemacht haben. Trotzdem sind wir gegen 2 Uhr am Ziel angekommen und haben uns in der Lodge Mountain View einquartiert, wo wir nach etwas Verhandeln Zimmer und warme Dusche gratis bekommen haben, im Austausch f\u00fcr Mittagessen, Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Nachdem man etwa 1 km an der Hauptstra\u00dfe entlanggelaufen ist, muss man die Br\u00fccke auf die andere Flussseite \u00fcberqueren. Ab da ist der Weg gut ausgeschildert und wechselt sich mehrere Kilometer lang mit einer Nebenstra\u00dfe ab, auf der praktisch kein Verkehr ist. Danach findest du eine endlose Reihe von Stufen bis zum Dorf Ghorepani, wo wir weiter Richtung Annapurna Base Camp gegangen sind, w\u00e4hrend die Route des Circuits Richtung Nayapul f\u00fchrt, wo der Trek endet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn dir 17 Kilometer mit 1.600 H\u00f6henmetern zu viel erscheinen, empfehle ich, in Shikha zu \u00fcbernachten, das buchst\u00e4blich auf halber Strecke liegt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Ghyaru_upper_pisang.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Ghyaru links und Annapurna II rechts.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 16. Ghorepani \u2013 Poon Hill \u2013 Nayapul \u2013 Bus Pokhara (6:30 Stunden, 22 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ghorepani (2.800 m) \u2013 Poon Hill (3.200 m) \u2013 Ghorepani (2.800 m) \u2013 Nangethanti (2.524 m) \u2013 Banthanti (2.306 m) \u2013 Ulleri (2.110 m) \u2013 Tikhedhunga (1.536 m) \u2013 Hile (1.554 m) \u2013 Birethanti (1.120 m) \u2013 Nayapul (1.117 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der erste Teil des Tages besteht aus dem Aufstieg zum Poon Hill, um den Sonnenaufgang zu sehen. Von Ghorepani zum Gipfel des Poon Hill sind es nur anderthalb Kilometer, aber fast 400 H\u00f6henmeter, es ist also nicht gerade ein Spaziergang. Wir haben etwa 40 Minuten gebraucht, wenn du also den Sonnenaufgang sehen willst, richte dich nach der Jahreszeit. Nat\u00fcrlich empfehle ich, mit einer Stirnlampe oder wenigstens der Handy-Taschenlampe loszugehen, aber hab keine Angst, sich zu verlaufen ist unm\u00f6glich, alle steigen hinauf, um den Sonnenaufgang zu sehen, und dem Weg kann man extrem leicht folgen. Am Anfang des Weges muss man einen Eintritt f\u00fcr den Poon Hill bezahlen, 100 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du wieder in Ghorepani bist, fr\u00fchst\u00fccke und beginne den Abstieg nach Nayapul, wo der Circuit endet. Wenn du es aber wie wir machen und auch noch den Trek zum Annapurna Base Camp gehen willst, dann steuere Tadapani an.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du diesen Tag in zwei teilen willst, ist es wahrscheinlich ideal, in Ulleri anzuhalten und am n\u00e4chsten Tag bis Nayapul zu laufen. Ab Nayapul fahren h\u00e4ufig Busse nach Pokhara, zwei Stunden, etwa 200\u2013300 Rupien. Hier endet der Annapurna Circuit.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/monastero_manang.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Kloster am Ortseingang von Manang.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"base\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Trekking Annapurna Base Camp<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Bevor ich \u00fcber die Startpunkte spreche, hier eine vollst\u00e4ndige Karte mit den verschiedenen Strecken und eine \u00dcbersichtstabelle der im Gro\u00dfen und Ganzen drei beliebtesten Routen, die sich im Grunde nur im Startpunkt unterscheiden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/mappa_trekking_campo_base_annapurna.png\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n\r\n<div id=\"base-itinerari\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Die beliebtesten Routen des Treks zum Annapurna Base Camp<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du Zeit hast, empfehle ich im Grunde, in Nayapul zu starten und den Trek zum Poon Hill einzubauen, oder in Phedi und \u00fcber die hei\u00dfen Quellen von Jhinu Danda zu gehen. Wenn du dagegen wenig Zeit hast, ist die beste Option, in Siwai zu beginnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Auf jeden Fall k\u00f6nnen alle drei Startpunkte auch als Endpunkte genutzt werden, und du kannst sie nach Belieben kombinieren. Zum Beispiel k\u00f6nntest du in Nayapul starten und von Siwai aus nach Pokhara zur\u00fcckkehren oder in Phedi starten und von Nayapul aus nach Pokhara zur\u00fcckkehren usw. Die Wahl liegt ganz bei dir und h\u00e4ngt im Grunde davon ab, wie viel Zeit du hast.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/itinerari_campo_base_Annapurna_.png\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/><\/p>\r\n\r\n<div id=\"base-giorno-per-giorno\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Route Tag f\u00fcr Tag und empfohlene Etappen f\u00fcr das Annapurna Base Camp<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Einfachheit halber beschreibe ich alle drei beliebtesten Routen Tag f\u00fcr Tag, wobei ich die Strecke von Chomrong zum Base Camp, die bei allen drei Strecken gleich ist, nur bei der ersten Route im Detail beschreibe.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Auch der Busbahnhof f\u00fcr die drei Startpunkte ist derselbe, und in allen F\u00e4llen empfehle ich, fr\u00fch am Morgen loszufahren und ein Taxi zum <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/WTH2cjqnCJQM3nmWA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Baglung Bus Park<\/a> zu nehmen. Vom <em>Lakeside<\/em> in Pokhara (dem Touristenviertel am See, wo alle Hotels\/Hostels liegen) sind wir nach etwas Handeln auf 300 Rupien f\u00fcr die Fahrt gekommen. Wenn du willst, kannst du auch mit dem \u00f6ffentlichen Nahverkehr hinfahren und zahlst nur einen Bruchteil unseres Preises, aber uns wurde gesagt, dass man zweimal den Bus wechseln muss, und darauf hatten wir keine Lust! Man kann au\u00dferdem einen Jeep zu allen Zielen nehmen, aber rechne damit, mindestens das Doppelte zu zahlen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Etwas anderes, das du im Kopf behalten solltest: Man kann eigentlich praktisch \u00fcberall entlang der Strecke anhalten. Die D\u00f6rfer liegen alle nah beieinander, und die empfohlenen Etappen lassen sich problemlos durch das n\u00e4chste Dorf ersetzen. Dazu kommt, dass es auch zwischen den D\u00f6rfern wirklich viele Lodges\/Teeh\u00e4user gibt, die im Grunde unendlich viele M\u00f6glichkeiten zum Anhalten bieten, falls du m\u00fcde bist oder nach der geplanten Ankunft einfach noch ein bisschen weiterlaufen willst. In gro\u00dfer H\u00f6he sind die Etappen allerdings vorgegebener.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/profilo_altimetrico_trekking_campo_base_annapurna.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"328\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>H\u00f6henprofil des Treks zum Annapurna Base Camp.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hinweis: Alle Lodges, die am Annapurna Base Camp standen, wurden Anfang 2019 von einer Lawine zerst\u00f6rt. Im Moment ist der h\u00f6chste Punkt, an dem man \u00fcbernachten kann, das Machhapuchhre Base Camp, ein paar Kilometer weiter unten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Obwohl es dort 5 Lodges gibt und wir schon am sp\u00e4ten Vormittag angekommen waren (lange vor den meisten anderen Trekkern), konnten wir nicht \u00fcbernachten, weil alles ausgebucht war und Papa nicht im Gemeinschaftsraum schlafen wollte. Das ist im April passiert, der nicht einmal die absolute Hochsaison ist. Wenn du also sicher ein Privatzimmer zum Schlafen haben willst, empfehle ich dringend, ein paar Tage vorher zu reservieren. Jede Lodge kann das f\u00fcr dich machen. Wenn du Teil einer organisierten Tour bist, sollte es nat\u00fcrlich keine Probleme geben.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"base-siwai-5-giorni\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Trek zum Annapurna Base Camp ab Siwai in 5 Tagen<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Diese Route ist darauf ausgelegt, den Trek in m\u00f6glichst kurzer Zeit zu schaffen. Wenn du nicht besonders fit bist, unter der H\u00f6he leidest oder es einfach lieber ruhig angehen l\u00e4sst, kannst du den Aufstieg zum Base Camp gern mit 1\u20132 zus\u00e4tzlichen Etappen aufteilen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 1. Bus Pokhara \u2013 Siwai (3:30 Stunden, 50 km) \/ Wandern Siwai \u2013 Chomrong (4:30 Stunden, 11 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Siwai (1.250 m) \u2013 Chomrong (2.170 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Von Pokhara nach Siwai sind es etwa 3,5 Stunden, das Ticket kostet 300\u2013400 Rupien. In Siwai angekommen, l\u00e4uft man kurz an der Stra\u00dfe entlang, die in diesem Dorf im Grunde endet, und beginnt dann einen wirklich sch\u00f6nen, fast ebenen Weg, der durch zahlreiche typische D\u00f6rfer f\u00fchrt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In Samrung \u00fcberquert man eine lange H\u00e4ngebr\u00fccke, und es beginnt ein ordentlich steiler Anstieg, der in Chomrong endet. Versuche, w\u00e4hrend der Busfahrt deine Genehmigungen griffbereit zu haben, denn unterwegs gibt es einen Checkpoint.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wir sind die Strecke in umgekehrter Richtung gegangen und haben die Etappen leicht ver\u00e4ndert, deshalb habe ich keine Empfehlung f\u00fcr die Unterkunft in Chomrong, aber ich versichere dir, dass es hier wirklich viele Optionen gibt.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/villaggio_chomrong.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das Dorf Chomrong.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 2. Chomrong \u2013 Himalaya (6 Stunden, 12 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Chomrong (2.170 m)<\/em><strong> \u2013 <\/strong><em>Himalaya (2.950 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Tag beginnt mit einem langen Abstieg bis ins Tal, von wo dann ein ziemlich gleichm\u00e4\u00dfiger Anstieg zum Dorf Himalaya beginnt. Die Strecke besteht gr\u00f6\u00dftenteils aus Treppen, die durch den Wald f\u00fchren. Die Ausblicke sind auf diesem Abschnitt nicht spektakul\u00e4r, aber wenigstens verl\u00e4uft der Weg \u00fcberwiegend im Schatten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du keine Lust hast, so lange zu laufen, sind das Dorf Bamboo oder Dovan zwei m\u00f6gliche alternative Stopps. Hier kann man den Zimmerpreis nicht aushandeln, 500 Rupien f\u00fcr ein Doppelzimmer.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 3. Himalaya \u2013 Annapurna Base Camp \u2013 Machhapuchhre Base Camp (6:30 Stunden, 12 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Himalaya (2.950 m) \u2013 Annapurna Base Camp (4.130 m) \u2013 Machhapuchhre Base Camp (3.700 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist mit Abstand der sch\u00f6nste Tag des Treks: Auf der H\u00f6he von Himalaya verl\u00e4sst man den Wald und sieht deutlich die Gipfel, die das Tal umgeben. In Deurali steigt man ein paar hundert Meter ab, und dann beginnt ein stetiger Anstieg bis zum Machhapuchhre Base Camp. Hier empfehle ich, den Rucksack dazulassen und weiter zum Annapurna Base Camp zu gehen, wo du die spektakul\u00e4ren Ausblicke genie\u00dfen und die obligatorischen Fotos machen kannst, bevor du zur \u00dcbernachtung zum Machhapuchhre Base Camp zur\u00fcckkehrst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Manche beschlie\u00dfen, am n\u00e4chsten Morgen zum Annapurna Base Camp aufzusteigen. Wenn die Sicht aber gut ist, halte ich es f\u00fcr besser, es an diesem Tag zu machen und so den n\u00e4chsten Tag nicht zu verl\u00e4ngern, auch wenn die Chancen auf besseres Wetter am Morgen h\u00f6her sind. Auf jeden Fall ist der Gipfel auch vom Machhapuchhre Base Camp aus zu sehen, du hast die Wahl!<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hier kann man den Zimmerpreis nicht aushandeln, 500 Rupien f\u00fcr ein Doppelzimmer.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/campo_base_annapurna.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das Annapurna Base Camp.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 4. Machhapuchhre Base Camp \u2013 Bamboo (4:30 Stunden, 11 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Machhapuchhre Base Camp (3.700 m) \u2013 Bamboo (2.345 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wie gerade gesagt, k\u00f6nntest du den Tag mit dem Aufstieg zum Annapurna Base Camp beginnen, oder, wenn du das schon am Vortag gemacht hast, kannst du mit dem Abstieg nach Bamboo beginnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Im Grunde geht man den ganzen Tag bergab, auf dem Weg, den man hinaufgegangen ist. Wenn du in Bamboo angekommen noch Lust hast, kannst du beschlie\u00dfen, noch weiter nach Sinuwa oder Bhanuwa abzusteigen, um den n\u00e4chsten Tag zu verk\u00fcrzen, der ziemlich lang ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 5. Bamboo \u2013 Siwai (6:30 Stunden, 17 km) \/ Bus Siwai \u2013 Pokhara (3:30 Stunden, 50 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Bamboo (2.345 m) \u2013 Siwai (1.250 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Abstieg nach Chomrong geht wirklich schnell, aber die Treppe f\u00fcr den Wiederaufstieg ist endlos, und es kann richtig hei\u00df werden. Ich empfehle deshalb, fr\u00fch am Morgen loszugehen, auch weil der letzte Bus nach Pokhara um 16:00 Uhr f\u00e4hrt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die Strecke ist auch hier dieselbe wie auf dem Hinweg. Wenn du in Chomrong angekommen bist, geht es praktisch nur noch bergab bis Siwai, wo du den Bus\/Jeep oder sogar ein Taxi zur\u00fcck nach Pokhara nehmen kannst. Denk auch hier daran, die Genehmigungen griffbereit zu haben, denn man h\u00e4lt am selben Checkpoint wie auf dem Hinweg.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In Bamboo kann man ein Zimmer gratis bekommen, wenn man nur die Mahlzeiten bezahlt. Das Buddha Guest House ist nicht schlecht, und die sympathische Frau ist mehr als bereit zu verhandeln.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/ponte_sospeso_trekking_nepal.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>H\u00e4ngebr\u00fccke zwischen Bamboo und Siwai.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"base-nayapul-8-giorni\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Trek zum Annapurna Base Camp plus Poon Hill ab Nayapul in 8 Tagen<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Diese Route ist im Grunde daf\u00fcr gedacht, den Trek zum Poon Hill zuerst und dann den zum Annapurna Base Camp zu verbinden. Wenn du willst, kannst du auch direkt von Nayapul zum Annapurna Base Camp gehen, was praktisch die eben beschriebene Route ab Siwai mit einem zus\u00e4tzlichen Wandertag ist. Ich pers\u00f6nlich halte das aber nicht f\u00fcr sehr sinnvoll, weil man an der Stra\u00dfe entlangl\u00e4uft und die Landschaft nicht gerade spektakul\u00e4r ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 1. Bus Pokhara \u2013 Nayapul (2:15 Stunden, 40 km) \/ Wandern Nayapul \u2013 Ulleri (4 Stunden, 12 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Nayapul (1.117 m)<\/em><strong> \u2013 <\/strong><em>Birethanti (1.120 m) \u2013 Hile (1.554 m) \u2013 Ulleri (2.110 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Bus vom <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/WTH2cjqnCJQM3nmWA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Baglung Bus Park<\/a> nach Nayapul kostet 200 Rupien. Wenn du am Ziel angekommen bist, geh durch den Ort und \u00fcberquere die Br\u00fccke Richtung Birethanti. Hier sind die ersten beiden Checkpoints, an denen du deine Genehmigungen vorzeigen musst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ab hier ist der Weg ziemlich offensichtlich, aber du kannst dir immer mit <a href=\"https:\/\/organicmaps.app\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Organic Maps<\/a> helfen. Der erste Teil f\u00fchrt an der Stra\u00dfe entlang, dann ist es nur noch Weg bis zum Dorf Hile, wo du, wenn du willst, \u00fcbernachten k\u00f6nntest. Ich empfehle, bis Ulleri weiterzugehen, weil der Abschnitt Hile \u2013 Ulleri richtig anstrengend ist und man etwa 2 Stunden daf\u00fcr braucht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 2. Ulleri \u2013 Ghorepani (3 Stunden, 8 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ulleri (2.110 m) \u2013 Banthanti (2.210 m) \u2013 Nangethani (2.430 m) \u2013 Ghorepani (2.780 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist ein ziemlich kurzer Tag, du kannst also in Ruhe losgehen, au\u00dfer du bist weiter unten stehen geblieben. Der Weg f\u00fchrt durch den Wald und durch mehrere D\u00f6rfer, an Wasserf\u00e4llen und B\u00e4chen vorbei. Die gesamte Strecke geht im Grunde bergauf.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In der Lodge Mountain View haben wir nach etwas Verhandeln Zimmer und warme Dusche gratis bekommen, im Austausch f\u00fcr Mittagessen, Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/aquila_circuito_annapurna.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Der Himalaya-Adler.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 3. Ghorepani \u2013 Poon Hill \u2013 Tadapani (3 Stunden, 8,3 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ghorepani (2.780 m) \u2013 Poon Hill (3.200 m) \u2013 Ghorepani (2.780 m) \u2013 Tadapani (2.630 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der erste Teil des Tages besteht aus dem Aufstieg zum Poon Hill, um den Sonnenaufgang zu sehen. Von Ghorepani zum Gipfel des Poon Hill sind es nur anderthalb Kilometer, aber fast 400 H\u00f6henmeter, es ist also nicht gerade ein Spaziergang. Wir haben etwa 40 Minuten gebraucht, wenn du also den Sonnenaufgang sehen willst, richte dich nach der Jahreszeit.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Nat\u00fcrlich empfehle ich, mit einer Stirnlampe oder wenigstens der Handy-Taschenlampe loszugehen, aber hab keine Angst, sich zu verlaufen ist unm\u00f6glich, alle steigen hinauf, um den Sonnenaufgang zu sehen, und dem Weg kann man extrem leicht folgen. Praktisch am Anfang des Weges muss man einen Eintritt f\u00fcr den Poon Hill bezahlen, 100 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du wieder in Ghorepani bist, fr\u00fchst\u00fccke und beginne den Anstieg zum Pass, von wo es fantastische Ausblicke auf das Annapurna-Massiv gibt. Dann erwartet dich ein st\u00e4ndiges Auf und Ab bis Tadapani. Am n\u00e4chsten Tag erreicht man Chomrong, von wo du der eben beschriebenen Route folgen und von Siwai aus nach Pokhara zur\u00fcckkehren kannst, im Grunde so:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 4. Tadapani \u2013 Chomrong (3:30 Stunden, 9,3 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Tadapani (2.630 m) \u2013 Chomrong (2.170 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die Entfernung ist kurz, aber es ist ein ziemlich anstrengendes Auf und Ab, wenigstens geht man die meiste Zeit im Schatten des Waldes. Wenn du willst, k\u00f6nntest du Tag 3 und 4 zu einem einzigen langen Wandertag verbinden und die Route so auf 7 Tage verk\u00fcrzen, aber wenn du Zeit hast, sehe ich keinen Grund daf\u00fcr.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 5. Chomrong \u2013 Himalaya (6 Stunden, 12 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Chomrong (2.170 m)<\/em><strong> \u2013 <\/strong><em>Himalaya (2.950 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 6. Himalaya \u2013 Annapurna Base Camp \u2013 Machhapuchhre Base Camp (6:30 Stunden, 12 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Himalaya (2.950 m) \u2013 Annapurna Base Camp (4.130 m) \u2013 Machhapuchhre Base Camp (3.700 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 7. Machhapuchhre Base Camp \u2013 Bamboo (4:30 Stunden, 11 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Machhapuchhre Base Camp (3.700 m) \u2013 Bamboo (2.345 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 8. Bamboo \u2013 Siwai (6:30 Stunden, 17 km) \/ Bus Siwai \u2013 Pokhara (3:30 Stunden, 50 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Bamboo (2.345 m) \u2013 Siwai (1.250 m)<\/em><\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/cima_annapurna.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Der Gipfel des Annapurna.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"base-phedi-7-giorni\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Trek zum Annapurna Base Camp ab Phedi in 7 Tagen<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Diese Route ist wahrscheinlich die am wenigsten beliebte Route\/der am wenigsten beliebte Startpunkt der drei, eignet sich aber ausgesprochen gut, um die hei\u00dfen Quellen von Jhinu Danda zu besuchen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 1. Bus Pokhara \u2013 Phedi (etwa 1 Stunde, 18 km) \/ Wandern Phedi \u2013 Photana (etwa 3 Stunden, 7 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Phedi (1.130 m) \u2013 Photana (1.990 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Bus vom <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/WTH2cjqnCJQM3nmWA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Baglung Bus Park<\/a> nach Phedi kostet 100\/200 Rupien. Wenn du am Ziel angekommen bist, geh Richtung Dhampus und dann weiter durch den Wald bis Pothana. Die gesamte Strecke geht leicht bergauf.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 2. Photana \u2013 Jhinu Danda (etwa 5 Stunden, 13 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Photana (1.990 m) \u2013 Jhinu Danda (1.720 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der erste Abschnitt geht bergauf bis zum Dorf Pittam Deurali, dann folgt ein Abstieg bis ins Tal, bevor es wieder hinauf nach Jhinu Danda geht, wo du den Nachmittag entspannt in den hei\u00dfen Quellen verbringen kannst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Da ich diese Route selbst nicht gegangen bin und stattdessen den Weg \u00fcber Siwai vorgezogen habe, wei\u00df ich nicht, ob es sich wirklich lohnt, die hei\u00dfen Quellen zu besuchen. Auf jeden Fall <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/1aVoihjrKrekSmKB9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">sehen die Bewertungen nicht schlecht aus<\/a>.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/sentiero_campo_base_annapurna.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Auf dem Weg zum Base Camp.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 3. <\/strong> <strong>Jhinu Danda \u2013 Bamboo (etwa 5 Stunden, 9,4 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Jhinu Danda (1.720 m) \u2013 Bamboo (2.345 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Von Jhinu Danda geht man Richtung Chomrong und st\u00f6\u00dft auf die Standardroute zum Annapurna Base Camp. Auf dem R\u00fcckweg ist es wahrscheinlich besser, nach Siwai zu gehen und so einen Wandertag zu sparen, aber nat\u00fcrlich k\u00f6nntest du auch denselben Weg wie auf dem Hinweg zur\u00fcckgehen und von Phedi nach Pokhara zur\u00fcckkehren. Auf jeden Fall kann die Route in etwa so aussehen:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 4. <\/strong> <strong>Bamboo \u2013 Deurali (3:30 Stunden, 7 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Bamboo (2.345 m) \u2013 Deurali (3.220 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 5. Deurali \u2013 Annapurna Base Camp \u2013 Machhapuchhre Base Camp (5:30 Stunden, 12 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Deurali (3.220 m) \u2013 Annapurna Base Camp (4.130 m) \u2013 Machhapuchhre Base Camp (3.700 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 6. Machhapuchhre Base Camp \u2013 Bamboo (4:30 Stunden, 11 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Machhapuchhre Base Camp (3.700 m) \u2013 Bamboo (2.345 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 7. Bamboo \u2013 Siwai (6:30 Stunden, 17 km) \/ Bus Siwai \u2013 Pokhara (3:30 Stunden, 50 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Bamboo (2.345 m) \u2013 Siwai (1.250 m)<\/em><\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/sentiero_ghorepani_tadapani.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Der Weg von Ghorepani nach Tadapani.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"poon\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Trekking zum Poon Hill Ghorepani<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Manche starten in Kimche (nahe Siwai) und enden in Nayapul, aber die klassische Route ist die umgekehrte, die im Grunde gr\u00f6\u00dftenteils dieselbe ist wie die weiter oben beschriebene Route \u201eTrek zum Annapurna Base Camp plus Poon Hill ab Nayapul in 8 Tagen\u201c.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Egal, ob du in Kimche oder in Nayapul startest: Ich empfehle, den ersten Tag des Treks fr\u00fch am Morgen mit einem Taxi zum <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/WTH2cjqnCJQM3nmWA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Baglung Bus Park<\/a> zu beginnen. Vom Lakeside in Pokhara (dem Touristenviertel am See, wo alle Hotels\/Hostels liegen) sind es etwa 10 Minuten und 300 Rupien. Wenn du willst, kannst du auch mit dem \u00f6ffentlichen Nahverkehr hinfahren, aber man muss ein paarmal umsteigen, und darauf hatten wir keine Lust.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/mappa_trekking_poon_hill_Ghorepani.png\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Route Tag f\u00fcr Tag und empfohlene Etappen<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 1. Bus Pokhara \u2013 Nayapul (2:15 Stunden, 40 km) \/ Wandern Nayapul \u2013 Ulleri (4 Stunden, 12 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Nayapul (1.117 m)<\/em><strong> \u2013 <\/strong><em>Birethanti (1.120 m) \u2013 Hile (1.554 m) \u2013 Ulleri (2.110 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Bus vom <a href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/WTH2cjqnCJQM3nmWA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Baglung Bus Park<\/a> nach Nayapul kostet 200 Rupien. Wenn du am Ziel angekommen bist, geh durch den Ort und \u00fcberquere die Br\u00fccke Richtung Birethanti. Hier sind die ersten beiden Checkpoints, an denen du deine Genehmigungen vorzeigen musst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ab jetzt ist der Weg ziemlich offensichtlich, aber du kannst dir immer mit <a href=\"https:\/\/organicmaps.app\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Organic Maps<\/a> helfen. Der erste Teil f\u00fchrt an der Stra\u00dfe entlang, dann ist es nur noch Weg bis zum Dorf Hile, wo du, wenn du willst, \u00fcbernachten k\u00f6nntest. Ich empfehle, bis Ulleri weiterzugehen, der Abschnitt von Hile nach Ulleri ist richtig anstrengend, und man braucht etwa 2 Stunden daf\u00fcr.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 2. Ulleri \u2013 Ghorepani (3 Stunden, 8 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ulleri (2.110 m) \u2013 Banthanti (2.210 m) \u2013 Nangethani (2.430 m) \u2013 Ghorepani (2.780 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist ein ziemlich kurzer Tag, du kannst also in Ruhe losgehen, au\u00dfer du bist weiter unten stehen geblieben. Der Weg f\u00fchrt durch den Wald und durch etliche D\u00f6rfer, an Wasserf\u00e4llen und B\u00e4chen vorbei. Die gesamte Strecke geht im Grunde bergauf.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In der Lodge Mountain View haben wir nach etwas Verhandeln Zimmer und warme Dusche gratis bekommen, im Austausch f\u00fcr Mittagessen, Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 3. Ghorepani \u2013 Poon Hill \u2013 Tadapani (3 Stunden, 8,3 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ghorepani (2.780 m) \u2013 Poon Hill (3.200 m) \u2013 Ghorepani (2.780 m) \u2013 Tadapani (2.630 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Der Tag teilt sich im Grunde in zwei Teile. Der erste besteht aus dem Aufstieg zum Poon Hill, um den Sonnenaufgang zu sehen. Von Ghorepani zum Gipfel des Poon Hill sind es nur anderthalb Kilometer, aber fast 400 H\u00f6henmeter, es ist also nicht gerade ein Spaziergang. Wir haben etwa 40 Minuten gebraucht, wenn du also den Sonnenaufgang sehen willst, richte dich nach der Jahreszeit.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Nat\u00fcrlich empfehle ich, mit einer Stirnlampe oder wenigstens der Handy-Taschenlampe loszugehen, aber hab keine Angst, sich zu verlaufen ist unm\u00f6glich, alle steigen hinauf, um den Sonnenaufgang zu sehen, und dem Weg kann man extrem leicht folgen. Praktisch am Anfang des Weges muss man einen Eintritt f\u00fcr den Poon Hill bezahlen, 100 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du wieder in Ghorepani bist, fr\u00fchst\u00fccke und beginne den Anstieg zum Pass, von wo es fantastische Ausblicke auf das Annapurna-Massiv gibt. Dann erwartet dich ein st\u00e4ndiges Auf und Ab bis Tadapani. Am n\u00e4chsten Tag erreicht man Chomrong, von wo du der eben beschriebenen Route folgen und von Siwai aus nach Pokhara zur\u00fcckkehren kannst, im Grunde so:<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/poon_hill.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Die Aussicht vom Poon Hill.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tag 4. Tadapani \u2013 Kimche (3 Stunden, 9 km)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Tadapani (2.630 m) \u2013 Kimche (1.550 m)<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die Entfernung ist kurz, und man geht im Grunde nur bergab durch den Wald. In Ghandruk kannst du zu Mittag essen, das Panorama genie\u00dfen und dann nach Kimche absteigen, von wo du einen Jeep\/Bus nehmen und zur\u00fcck nach Pokhara fahren kannst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Falls du das Vorangegangene nicht gelesen hast: Wenn du willst, kannst du den Trek zum Poon Hill problemlos mit dem zum Annapurna Base Camp kombinieren, die Route findest du im entsprechenden Abschnitt.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"cosa\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Was du f\u00fcr den Trek Annapurna Circuit, Base Camp und Poon Hill mitnehmen solltest<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Alle drei Treks erfordern im Grunde dieselbe Ausr\u00fcstung, und da man nicht zelten muss, braucht man nicht viel. Hier die vollst\u00e4ndige Liste der <strong>Ausr\u00fcstung<\/strong> und der <strong>Kleidung<\/strong>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2LRWlpf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Rucksack<\/strong><\/a> \u2013 50 Liter sind mehr als genug, aber wenn du keinen Schlafsack mitnimmst, reichen wahrscheinlich 40. Papa hat seinen <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2QaOotH\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Berghaus TrailHead 50<\/a> benutzt und ich meinen Reiserucksack <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VOGxbc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kelty Redwing 50<\/a>. Beides sind ausgezeichnete Rucks\u00e4cke, der erste speziell f\u00fcrs Trekking, der zweite ein Hybrid.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2Q9rWkO\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Smartphone<\/strong><\/a> \u2013 Die Wege sind gut ausgeschildert, aber <a href=\"https:\/\/organicmaps.app\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Organic Maps<\/a> griffbereit zu haben, kann in bestimmten Situationen wirklich helfen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VD9EcV\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>LifeStraw<\/strong><\/a><strong>, <\/strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2We1AU4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Wasserfilter<\/strong><\/a><strong> oder <\/strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VB9rH5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Trinkflasche mit Filter<\/strong><\/a> \u2013 Alle drei sind gute Optionen, mit denen du eine Menge Geld sparst. In der H\u00f6he kann eine Wasserflasche bis zu 300 Rupien kosten. Von Tabletten rate ich ab, weil sie meiner Meinung nach unpraktisch und auf Dauer teuer sind.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2QdQicV\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Stirnlampe<\/strong><\/a> \u2013 In den meisten Lodges gibt es Licht im Zimmer, und du k\u00e4mst wahrscheinlich auch mit dem Handy allein zurecht, aber eine Stirnlampe ist bequemer, besonders wenn du den Sonnenaufgang am Poon Hill sehen willst oder fr\u00fch losl\u00e4ufst, zum Beispiel am Tag des Passes Thorong La.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VLFyZC\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Schlafsack<\/strong><\/a> \u2013 Wir hatten beide einen dabei und haben es nicht bereut, aber theoretisch k\u00f6nntest du darauf verzichten, besonders wenn du nur den Trek zum Poon Hill machen willst. Die Lodges stellen immer mindestens eine Decke, und oft bekommt man kostenlos eine zweite, was in den meisten Situationen reicht, aber ich w\u00fcrde trotzdem einen <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2Vz4wpW\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">leichten Schlafsack<\/a> mitnehmen, auch aus Hygienegr\u00fcnden.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2WgpQEY\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Schlauchschal<\/strong><\/a> \u2013 N\u00fctzlich gegen K\u00e4lte und gegen Sonne. Ich pers\u00f6nlich gehe nie ohne mein <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2WazTf4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Buff aus Merinowolle<\/a> los, das ich auch gegen Staub\/Smog benutze. Wenn du kein Fan von Buffs bist, empfehle ich dir, eine M\u00fctze mitzunehmen, die Sonne kann wirklich Schaden anrichten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2WgpTAE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Thermo-Set<\/strong><\/a> \u2013 Tags\u00fcber nie benutzt, aber abends in den Lodges und als Schlafanzug wirklich n\u00fctzlich, leicht und platzsparend.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2WfIdKn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Synthetik-Handtuch<\/strong><\/a> \u2013 Praktisch, leicht und trocknet schnell.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2QaiJZr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Wasserdichte H\u00fclle<\/strong><\/a> \u2013 Halte deine Dokumente und Genehmigungen vor Wasser gesch\u00fctzt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VCTIHf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Kindle Paperwhite<\/strong><\/a> \u2013 Nat\u00fcrlich nicht notwendig, aber sowohl Papa als auch ich waren mehr als froh, ihn an den entspannten Nachmittagen in den Lodges dabeizuhaben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2We4MPA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Sonnenbrille<\/strong><\/a> \u2013 <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2Vz0yh5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Am besten polarisiert<\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VOoJx5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Karte<\/strong><\/a> \u2013 Wir haben alle Treks ohne gedruckte Karte gemacht, aber sie k\u00f6nnte n\u00fctzlich sein, in Pokhara\/Kathmandu kostet sie nicht mehr als 400 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2QdtvOD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Powerbank<\/strong><\/a> \u2013 Man kann fast immer kostenlos in den Lodges laden, aber in gro\u00dfer H\u00f6he muss man daf\u00fcr zahlen, und eine Powerbank kann dir eine Menge Geld sparen. 10.000 mAh sind mehr als genug, wenn du nur dein Handy laden musst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VCiHuq\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Erste-Hilfe-Set<\/strong><\/a> \u2013 Kauf ein fertig gepacktes oder stell dir eines selbst zusammen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2LVzxFd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Wanderschuhe<\/strong><\/a><strong> \u2013 <\/strong>Ein Paar Wanderschuhe reicht v\u00f6llig aus, um alle Strecken zu schaffen, aber wenn du Wanderstiefel bevorzugst, nimm ein leichtes Paar. Ich habe ein Paar <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2Edy4Un\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Columbia Peakfreak<\/a> benutzt, Papa ein Paar <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2EjYYdd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Salomon LTR GTX<\/a>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2Q9iT3l\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Badeschlappen<\/strong><\/a> \u2013 Wirklich bequem am Abend, damit die F\u00fc\u00dfe ein bisschen atmen k\u00f6nnen, und zum Duschen. Von Flip-Flops rate ich ab, weil sie unbequem zu tragen sind, wenn man Socken anhat, und die braucht man in der H\u00f6he.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2HqAFMx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Socken aus Merinowolle<\/strong><\/a> \u2013 Nichts schl\u00e4gt Merinowolle, wenn es um Trekkingsocken geht. Wir haben uns beide f\u00fcr ein <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2WVtYHU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Paar Danish Endurance<\/a> entschieden und waren zufrieden. Mindestens 2\u20133 Paar, damit du sie waschen kannst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2JtGxag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Leichte Steigeisen<\/strong><\/a> \u2013 Wir hatten keine, aber am Tag des Thorong La und am Tag des Annapurna Base Camps w\u00e4ren sie praktisch gewesen. Man muss allerdings sagen, dass im April (als wir den Trek gemacht haben) normalerweise schon kein Schnee mehr liegen d\u00fcrfte. Im Grunde h\u00e4ngt es vom Jahr und von der Jahreszeit ab, in der du die Treks machst. Im Herbst und im sp\u00e4ten Fr\u00fchling sind sie meiner Meinung nach immer \u00fcberfl\u00fcssig.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VzHwXN\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Trekkingst\u00f6cke<\/strong><\/a><strong> \u2013 <\/strong>Ich glaube, man muss kein Verm\u00f6gen ausgeben, <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2EiSHyu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diese AdventureAustria<\/a> haben uns gute Dienste geleistet und sind ausgesprochen g\u00fcnstig. Falls du Trekkingst\u00f6cken gegen\u00fcber skeptisch bist, \u00fcberleg es dir am besten noch einmal, besonders auf langen Strecken helfen sie enorm.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2EiWOL1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Daunenjacke<\/strong><\/a> \u2013 Wenn du den Circuit \/ das Base Camp in einer nicht gerade warmen Jahreszeit machst, sind diese Jacken wirklich praktisch, sie brauchen wenig Platz und halten richtig warm.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2EjhVwC\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Fleece<\/strong><\/a> \u2013 Abends, aber auch beim Gehen ab einer gewissen H\u00f6he ist es nicht gerade warm, und ein Fleece ist wirklich praktisch. Ich habe meines praktisch jeden Abend getragen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2EkxOCS\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Regenjacke<\/strong><\/a><strong> oder <\/strong><a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VDeFBT\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Poncho<\/strong><\/a><strong> \u2013 <\/strong>In \u00fcber 20 Tagen sind wir nur ein einziges Mal in den Regen gekommen, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/amzn.to\/30PG5s4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Kulturbeutel<\/strong><\/a> \u2013 Sonnencreme, Lippenpflegestift, Seife <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2LSfGql\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">mit Dose<\/a> und vielleicht ein St\u00fcck Marseiller Seife zum W\u00e4schewaschen, Zahnb\u00fcrste, Zahnpasta, Deo und Toilettenpapier (wird von den Lodges nie gestellt).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Dazu w\u00fcrde ich 2\u20133 <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2LVh6Av\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Synthetik-T-Shirts<\/a> packen, die nach dem Waschen wirklich schnell trocknen, ein Paar <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2W7TgW3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">leichte Zip-off-Hosen<\/a> (Frauen k\u00f6nnten stattdessen ein Paar Leggings nehmen) und ein <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2Ef7cDd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Paar dickere Hosen<\/a> f\u00fcr abends oder f\u00fcr die k\u00e4lteren Tage in gro\u00dfer H\u00f6he, und schlie\u00dflich 3 Paar Unterw\u00e4sche.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist im Grunde alles, was du f\u00fcr den Trek brauchst. Du kannst aber jederzeit einen Blick auf meine <a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/starte-hier\/ausruestung\/packliste-rucksack\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">vollst\u00e4ndige Packliste f\u00fcr die Reise<\/a> werfen, damit du wirklich nichts vergisst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Nat\u00fcrlich ist es absolut nicht n\u00f6tig, aber ich versuche pers\u00f6nlich immer, meinen K\u00f6rper in die bestm\u00f6gliche Verfassung zu bringen, und <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2HBWlnP\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mineralsalze<\/a> griffbereit zu haben (in niedrigen Lagen kann es richtig hei\u00df werden, und man schwitzt viel), <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2WZvxoh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Magnesium<\/a>, das man abends zur Muskelentspannung nimmt, und vielleicht <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2HAXP1M\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Omega 3<\/a> gegen Entz\u00fcndungen, besonders nach 10\u201320 Tagen Trekking, w\u00fcrde \u00fcberhaupt nicht schaden.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/contadini_circuito_annapurna.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Alltagsmomente.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"guida\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Guide, Tr\u00e4ger oder auf eigene Faust: Trekking Annapurna Circuit, Base Camp und Poon Hill<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Hinweis: Leider ist es seit dem 1. April 2023 nicht mehr m\u00f6glich, das TIMS zu bekommen, wenn man nicht von einem Guide begleitet wird. Im Grunde ist es nicht mehr erlaubt, irgendeinen Trek in der Annapurna-Region ohne Guide zu machen. Ich finde das wirklich eine Schande, wieder eine Entscheidung, die von der Gier diktiert wird, die sich hinter \u201eSicherheitsfragen\u201c versteckt. Ich hoffe, dass die nepalesische Regierung die Entscheidung in Zukunft \u00fcberdenkt, aber im Moment ist das die Realit\u00e4t. <\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wer mich kennt, wei\u00df, dass ich ein riesengro\u00dfer Fan davon bin, alles selbst zu organisieren, und mich nur dann auf organisierte Touren \/ Guides verlasse, wenn es absolut n\u00f6tig ist. Ich ziehe das vor, weil mir erstens der Organisationsprozess wirklich Spa\u00df macht und es zweitens fast immer die g\u00fcnstigste Option ist. Auf jeden Fall verstehe ich vollkommen, wenn jemand seinen Urlaub entspannter verbringen m\u00f6chte, ohne sich allzu sehr abzurackern.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr die Treks braucht man absolut keinen Guide, die Strecke ist gut ausgeschildert, sich zu verlaufen ist praktisch unm\u00f6glich, und in den seltenen F\u00e4llen, in denen du Zweifel haben k\u00f6nntest (besonders im zweiten, weniger begangenen Teil des Circuits), sollte <a href=\"https:\/\/organicmaps.app\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Organic Maps<\/a> griffbereit alle deine Unklarheiten beseitigen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn du eine organisierte Tour willst, bietet <a href=\"https:\/\/www.getyourguide.com\/s\/?q=annapurna&amp;customerSearch=1&amp;searchSource=2&amp;p=1&amp;partner_id=9V1WPR5&amp;utm_medium=online_publisher&amp;placement=other&amp;cmp=Annapurna\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">GetYourGuide<\/a> ein paar Optionen, die du direkt von zu Hause aus buchen kannst. Die Alternative ist, nach der Ankunft in Kathmandu eine \u00f6rtliche Agentur zu nehmen, wo du sicher etwas sparen w\u00fcrdest. Auf jeden Fall musst du damit rechnen, mindestens doppelt so viel zu zahlen wie auf eigene Faust.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ein guter Kompromiss k\u00f6nnte sein, sich einen Tr\u00e4ger \/ Guide zu suchen, indem du bei den verschiedenen Agenturen in Pokhara und Kathmandu nachfragst oder sogar unterwegs, wo man in den Lodges oft Schilder wie \u201ePorters and guides available\u201c liest. Diese L\u00f6sung ist wahrscheinlich noch g\u00fcnstiger.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Auf jeden Fall habe ich wirklich etliche Paare gesehen, die sich auf eine einzige Person verlassen, die einem im Grunde hilft, indem sie den Gro\u00dfteil des Gewichts tr\u00e4gt, und gleichzeitig als Guide fungiert. Das kostet etwa 20 Dollar pro Tag, und sie k\u00f6nnen bis zu 20\u201325 Kilo tragen, was ich auch f\u00fcr 3 Personen f\u00fcr perfekt halte. Im Preis sind normalerweise auch ihre Verpflegung und Unterkunft enthalten.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Sentiero_manang_Churi.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"740\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Das dampfende Manang.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"panoramica\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>\u00dcberblick \u00fcber Essen und Unterkunft bei den Treks Annapurna Circuit, Base Camp und Poon Hill<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Fangen wir mit den Lodges an (manchmal Teahouses genannt), denen man entlang der Strecke begegnet und von denen ich positiv \u00fcberrascht war. Praktisch jede Unterkunft, in der wir waren, hatte WLAN, Warmwasser und Strom, und auch wenn diese Leistungen in gro\u00dfer H\u00f6he oft kostenpflichtig sind, war es eine echte \u00dcberraschung, dass sie fast immer vorhanden sind.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Au\u00dferdem wird immer mindestens eine (sch\u00f6n dicke) Decke gestellt, und man kann ohne Zusatzkosten um eine zweite bitten. Da wir einen Schlafsack hatten, haben wir nie eine gebraucht. Das einzige Mal, dass ich ein Schild gesehen habe, auf dem stand, dass die zus\u00e4tzliche Decke etwas kostet, war im High Camp, das auch der einzige Ort war, an dem das Bad ein Plumpsklo war, aber auf 4.900 Metern finde ich das akzeptabel! In allen anderen Guesthouses waren die B\u00e4der immer in Ordnung, manchmal gibt es sogar Sitztoiletten, oft sind es aber Hocktoiletten mit einem Eimer zum Sp\u00fclen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die Zimmer sind wirklich einfach und gr\u00f6\u00dftenteils Doppelzimmer mit zwei Einzelbetten und einem kleinen Nachttisch in der Mitte, in niedrigen Lagen kann man auch ein Bad im Zimmer haben. Dazu gibt es immer einen Gemeinschaftsraum (Dining Room), der im Grunde als Speisesaal dient und auch der einzige Raum ist, der abends beheizt wird, wenn die H\u00f6he es erfordert.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zum Schluss: Erwarte keine Luxushotels, aber die Unterk\u00fcnfte sind absolut anst\u00e4ndig. Je h\u00f6her man kommt, desto einfacher werden sie nat\u00fcrlich, die Steckdosen (Adapter sind nicht n\u00f6tig) verschwinden aus den Zimmern, die warme Dusche und das WLAN kosten extra und so weiter.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/piatto_di_Dalbath.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Ein Teller Dal Bhat.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Das Essen ist dagegen praktisch auf der ganzen Strecke gleich. Die K\u00fcche ist haupts\u00e4chlich von vier Arten: nepalesisch, indisch, chinesisch und schlie\u00dflich ein paar westliche Gerichte. Auf den Speisekarten stehen normalerweise: Nudeln, Reis oder gebratene Nudeln mit Gem\u00fcse\/Huhn\/B\u00fcffel\/Eiern\/K\u00e4se, gekochte Eier\/Omelett, Dal Bhat (typisches einheimisches Gericht mit Reis, Gem\u00fcse und Linsensuppe), Suppen (Tomate, Ei, Kartoffel, Knoblauch, Gem\u00fcse, Huhn, Nudeln usw. usw.), Pizza, Pancakes, Porridge, M\u00fcsli, verschiedene Teesorten, Kaffee und diverse Getr\u00e4nke.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hinweis: Ich rate vom Fleisch ab, um Magenprobleme zu vermeiden, denn die Konservierungsmethoden k\u00f6nnten nicht gerade die besten sein.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wie du siehst, gibt es ziemlich viel Abwechslung, aber wir haben pers\u00f6nlich oft zwei Portionen Dal Bhat am Tag gegessen. Es ist mit Abstand das beste Gericht, wenn es um das Verh\u00e4ltnis von Preis und Menge geht, denn der Nachschlag ist praktisch selbstverst\u00e4ndlich, und man kann sich oft den Teller immer wieder f\u00fcllen lassen, bis man platzt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Beim Wasser bieten manche D\u00f6rfer sichere Nachf\u00fcllstationen an, die garantieren, dass das Wasser Trinkwasser ist, und die eine deutlich umweltfreundlichere L\u00f6sung sind als Plastikflaschen. Wie bereits gesagt, empfehle ich dringend eines von <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VD9EcV\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LifeStraw<\/a>, <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2We1AU4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wasserfilter<\/a> und <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VB9rH5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Trinkflasche mit Filter<\/a>: Du sparst Geld und musst dich nicht auf die Nachf\u00fcllstationen verlassen.<\/p>\r\n\r\n<div id=\"costi\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Kosten\u00fcberblick der Treks Annapurna Circuit, Base Camp und Poon Hill<\/strong><\/h2>\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Essen<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><em>Fr\u00fchst\u00fcck (Porridge, Omelett, M\u00fcsli)<\/em><\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In niedrigen Lagen: 300\u2013400 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In der H\u00f6he (\u00fcber 3.000\u20133.500 m): 500\u2013600 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mittag-\/Abendessen (gebratener Reis, Pizza, Nudeln, Dal Bhat usw. usw.)<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In niedrigen Lagen: 450\u2013500 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In der H\u00f6he (\u00fcber 3.500 m): 700\u2013800 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Suppen<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In niedrigen Lagen: 200\u2013250 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In der H\u00f6he (\u00fcber 3.500 m): 300\u2013450 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Tee<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In niedrigen Lagen: 50 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In der H\u00f6he (\u00fcber 3.500 m): 120 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Wasser<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In niedrigen Lagen: 50\u2013100 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">In der H\u00f6he (\u00fcber 3.500 m): 200 Rupien.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Wie in diesem Reisef\u00fchrer mehrfach gesagt, empfehle ich dringend einen <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VD9EcV\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">LifeStraw<\/a> oder <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2We1AU4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wasserfilter<\/a> oder eine <a href=\"https:\/\/amzn.to\/2VB9rH5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Trinkflasche mit Filter<\/a>.<\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Unterkunft<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die Unterkunft ist wirklich g\u00fcnstig, oft sogar gratis, wenn man 2\u20133 Mahlzeiten dort isst, besonders wenn man Lust zum Verhandeln hat. Wir haben zum Beispiel nur im High Camp (350 Rupien pro Kopf) und in Deurali (500 Rupien f\u00fcr ein Doppelzimmer) f\u00fcr das Zimmer bezahlt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zu zweit zu sein, verschafft beim Aushandeln des Preises sicher eine bessere Position, aber auch allein kann man in niedrigen Lagen leicht gratis schlafen oder jedenfalls nicht mehr als 100\u2013200 Rupien zahlen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Auf dem Weg zum Base Camp sind die Lodges deutlich weniger bereit, das Zimmer gratis zu geben, besonders ab Bamboo aufw\u00e4rts. Ich nehme an, dass bei dem gro\u00dfen Andrang keine Notwendigkeit besteht, Zimmer kostenlos zu vergeben.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/lodge_circuito_annapurna.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Eine klassische Lodge entlang der Strecke.<\/em><\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Gesamtkosten unseres Treks (Circuit + Poon Hill + Base Camp)<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Zum Schluss: Die Kosten unseres Treks, einschlie\u00dflich zwei Tagen in Kathmandu (vor und nach dem Trek), Genehmigungen, Essen, Unterkunft und Transport (also wirklich alles innerhalb der 22 Tage, au\u00dfer dem Einreisevisum f\u00fcr das Land), lagen bei 310 \u20ac pro Kopf, was ungef\u00e4hr 15 \u20ac pro Tag und Kopf entspricht. Wenn du allein unterwegs bist, wirst du wahrscheinlich etwas mehr ausgeben, und dasselbe gilt, wenn du dir ein paar alkoholische Getr\u00e4nke oder andere Extras g\u00f6nnst.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ich empfehle auf jeden Fall, den Trek mit dem Gegenwert von mindestens 20 \u20ac in Rupien in bar zu beginnen. Unterwegs gibt es sicher Geldautomaten in Besisahar und Jomsom, aber ich w\u00fcrde mich nicht zu sehr darauf verlassen, mit Karte zu zahlen ist praktisch unm\u00f6glich.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Heb in Kathmandu oder Pokhara ausreichend Bargeld ab. Bei der Nabil Bank kann man bis zu 35.000 Rupien abheben, mit einer Geb\u00fchr von 500 Rupien (mit meiner Maestro-Karte von CheBanca), w\u00e4hrend man bei der Standard Chartered Bank bis zu 25.000 ohne Geb\u00fchren abheben kann (mit meiner Mastercard von N26, aber wahrscheinlich heben auch Visa-Karten geb\u00fchrenfrei ab). Das sind die beiden besten Optionen zum Abheben, je nachdem, welche Karte du zur Verf\u00fcgung hast.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr mehr Informationen dar\u00fcber, welche Karten du im Ausland nutzen solltest (ohne ein Verm\u00f6gen an Bankgeb\u00fchren auszugeben), empfehle ich dir dringend, einen Blick auf <a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/starte-hier\/ausruestung\/kreditkarten-fuer-reisen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesen Artikel<\/a> zu werfen.<\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/vista_annapurna_due.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Der Weg, der von Upper Pisang aus losgeht.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"sicurezza\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Sicherheit auf den Wegen: Trekking Annapurna Circuit, Base Camp und Poon Hill<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die ganze Gegend (und Nepal im Allgemeinen) ist extrem sicher, ich habe mich nie bedroht gef\u00fchlt, die Einheimischen sind auf der gesamten Strecke extrem freundlich und hilfsbereit. Die Wege sind gut angelegt und ausgetreten, man kann ihnen leicht folgen, aber wie mehrfach gesagt, kannst du bei Zweifeln jederzeit <a href=\"https:\/\/organicmaps.app\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Organic Maps<\/a> zu Rate ziehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Die einzige wirkliche Gefahr kann die H\u00f6he sein. Besonders wenn du den Circuit gehst, k\u00f6nntest du die sogenannte H\u00f6henkrankheit bekommen. Ab 3.000\u20133.500 Metern k\u00f6nnten manche Leute n\u00e4mlich anfangen, Symptome zu sp\u00fcren: Appetitlosigkeit, Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Schlafprobleme, M\u00fcdigkeit, Erbrechen usw.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hier vier n\u00fctzliche Tipps:<\/p>\r\n\r\n<ul style=\"text-align: left;\">\r\n \t<li>Die mit Abstand wichtigste Regel ist, dich nicht zu \u00fcbernehmen, steig in gleichm\u00e4\u00dfigem Tempo auf. Ideal ist, langsamer aufzusteigen, als du glaubst durchhalten zu k\u00f6nnen.<\/li>\r\n \t<li>Untersch\u00e4tze die Symptome nicht. Solange es ein leichter Kopfschmerz vor dem Schlafengehen ist und du dich am n\u00e4chsten Tag gut f\u00fchlst, gibt es kein Problem, aber wenn die Symptome anhalten, steig nicht weiter auf. Oft reicht ein Akklimatisierungs-\/Ruhetag v\u00f6llig aus, um danach weiterzugehen. In manchen F\u00e4llen ist es ratsam, ein paar hundert Meter abzusteigen und den Aufstieg wieder aufzunehmen, wenn es dir besser geht. Im Grunde: Steig nie weiter auf, wenn es dir schlecht geht.<\/li>\r\n \t<li>Ab 3.000 Metern ist es ratsam, nie mehr als 500 Meter h\u00f6her zu schlafen als in der Nacht davor. Um ehrlich zu sein, haben wir diese Empfehlung oft \u00fcberschritten, ohne Probleme zu haben. Ich w\u00fcrde mich auf jeden Fall h\u00f6chstens auf 700\/800 Meter beschr\u00e4nken.<\/li>\r\n \t<li>Trink viel Wasser. Ausreichend Fl\u00fcssigkeit ist grundlegend.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Es gibt au\u00dferdem einige Medikamente wie Diamox (Acetazolamid), die helfen, der H\u00f6henkrankheit vorzubeugen, aber ehrlich gesagt habe ich damit keine Erfahrung und bin kein riesengro\u00dfer Fan von Medikamenten. Meiner Meinung nach ist es besser, auf den eigenen K\u00f6rper zu h\u00f6ren, statt sich auf Medikamente zu verlassen: Akklimatisiere dich in Ruhe, und wenn sich die Symptome verschlimmern, steig ab. Bedenke aber, dass Diamox ein verschreibungspflichtiges Medikament ist, das manche Trekker vorbeugend nehmen. Wenn du also daran denkst, es zu verwenden, sprich vor der Abreise mit deinem Arzt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Schlie\u00dflich: Reise nie ohne <a href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/starte-hier\/sicherheit\/reiseversicherung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Reiseversicherung<\/a>. Wenn du nur den Trek zum Poon Hill machen willst, hast du mehrere sehr gute Optionen (wirf einen Blick auf den Artikel). Wenn du dagegen den Circuit oder das Annapurna Base Camp gehen willst, sind die einzigen drei Versicherungen, die diese Aktivit\u00e4t (soweit ich wei\u00df) abdecken, <a href=\"https:\/\/www.dpbolvw.net\/click-100712672-15736546\">World Nomads<\/a>, die Trekking bis 6.000 Meter versichert, wenn man sie als Zusatzaktivit\u00e4t hinzuf\u00fcgt, <a href=\"https:\/\/www.truetraveller.com\/?tag=4486\">TrueTraveller<\/a>, die mit dem Zusatzpaket \u201eExtreme Pack\u201c Trekking \u00fcber 4.600 m abdeckt, und schlie\u00dflich <a href=\"https:\/\/safetywing.com\/a\/24758389\">SafetyWing<\/a>, die Trekking bis 6.000 Meter abdeckt, wenn man das Paket \u201eAdventure Sports\u201c hinzuf\u00fcgt. Wie bereits gesagt, h\u00f6ren die meisten anderen Versicherungen bei 3.500 Metern auf, manche auch fr\u00fcher.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Hinweis: Angesichts <a href=\"https:\/\/www.markhorrell.com\/blog\/2018\/the-great-nepal-helicopter-rescue-fraud-an-introduction\/\">betr\u00fcgerischer Praktiken einiger \u00f6rtlicher Reiseveranstalter<\/a> ist es wichtig, falls du wirklich eine Evakuierung per Hubschrauber brauchst, zu versuchen, die Versicherung zu kontaktieren, um alles zu organisieren und so Streitigkeiten zu vermeiden.<\/em><\/p>\r\n<img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Yak_Kharka.jpg\" alt=\"\" width=\"1110\" height=\"624\" \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Eine der vielen H\u00e4ngebr\u00fccken.<\/em><\/p>\r\n\r\n<div id=\"dormire\" style=\"text-align: left;\"><\/div>\r\n<h2 style=\"text-align: left;\"><strong>Unterk\u00fcnfte in Kathmandu und Pokhara<\/strong><\/h2>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Sehr wahrscheinlich musst du w\u00e4hrend deiner Reise nach Nepal mindestens eine Nacht in einer der beiden St\u00e4dte verbringen. Hier ein paar Unterk\u00fcnfte, die f\u00fcr dich infrage kommen k\u00f6nnten.<\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Kathmandu<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Ich habe zwei Wochen in Kathmandu verbracht und mehrere Unterk\u00fcnfte ausprobiert, zuerst mit Papa und dann allein, w\u00e4hrend ich auf das Visum f\u00fcr Indien gewartet habe. Hier meine Empfehlungen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em><a href=\"https:\/\/www.booking.com\/hotel\/np\/gurung-39-s-home.de.html?aid=1680713&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2\">Gurung&#8217;s Home<\/a> \u2013 Spottpreise sowohl f\u00fcr den Schlafsaal als auch f\u00fcr die Privatzimmer. <\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em><a href=\"https:\/\/www.booking.com\/hotel\/np\/the-sparkling-turtle-backpackers-hostel.de.html?aid=1680713&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2\">The Sparkling Turtle Backpackers Hostel<\/a> \u2013 Tolles Hostel zu einem sehr guten Preis mit wirklich freundlichem Personal. Der einzige Nachteil ist die Lage: Es liegt n\u00e4mlich etwa 3 km vom Zentrum von Thamel entfernt, in der N\u00e4he des Monkey Temple. Ansonsten ist es absolut empfehlenswert.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em><a href=\"https:\/\/www.booking.com\/hotel\/np\/andes-house.de.html?aid=1680713&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2\">Andes House<\/a> \u2013 Saubere und g\u00fcnstige Privatzimmer mitten in Thamel.<\/em><\/p>\r\n\r\n<h4 style=\"text-align: left;\"><strong>Pokhara<\/strong><\/h4>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em><a href=\"https:\/\/www.booking.com\/hotel\/np\/forest-way-pokhara.de.html?aid=1680713&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2\">HOTEL FORESTWAY Hostel &amp; Backpackers<\/a> \u2013 Tolles, g\u00fcnstiges Hostel 50 Meter vom See entfernt, das auch Privatzimmer anbietet.<\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\"><em><a href=\"https:\/\/www.booking.com\/hotel\/np\/santana.de.html?aid=1680713&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2\">Hotel Santana<\/a>\u2013 Wenn du ausschlie\u00dflich ein g\u00fcnstiges Privatzimmer suchst, um vor oder nach deinem Trek zu schlafen, such nicht weiter. <\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: left;\">Hast du Fragen? Aktuelle Informationen? Z\u00f6gere nicht, einen Kommentar zu hinterlassen oder mir auf <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/ilbackpacker\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Instagram<\/a> zu schreiben!<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em>Wenn dir dieser Artikel geholfen hat, \u00fcberleg dir doch, deine <a title=\"Wie du die beste Reiseversicherung f\u00fcr dich ausw\u00e4hlst\" href=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/de\/starte-hier\/sicherheit\/reiseversicherung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Reiseversicherung<\/a> \u00fcber einen der Links auf dieser Website abzuschlie\u00dfen. So unterst\u00fctzt du meine Arbeit, ohne dass dir zus\u00e4tzliche Kosten entstehen. Die Versicherung, die ich f\u00fcr diese Art von Reise empfehle, ist <a href=\"https:\/\/www.truetraveller.com\/?tag=4486\">TrueTraveller<\/a>, die mit dem Zusatzpaket \u201eExtreme Pack\u201c Trekking \u00fcber 4.600 Metern abdeckt, oder alternativ <a href=\"https:\/\/safetywing.com\/a\/24758389\">SafetyWing<\/a> mit dem Paket \u201eAdventure Sports\u201c und Abdeckung bis 6.000 Metern.<\/em><\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.paypal.com\/donate\/?hosted_button_id=QTBBEQQCE37GA\">F\u00fcr Spenden\/Pizzas und virtuelle Biere<\/a> \ud83d\ude42<\/p>\r\n\r\n<h5 style=\"text-align: center;\">Hat dir der Beitrag gefallen? Dann pinne ihn!<\/h5>\r\n&nbsp;\r\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-fluid aligncenter\" src=\"https:\/\/ilbackpacker.it\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/guida_trekking_circuito_annapurna_campo_base_poon_hill.png\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"495\" \/><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Annapurna Circuit, das Annapurna Base Camp und der Poon Hill Trek in Nepal lassen sich nacheinander zu einer Art gro\u00dfer Rundtour verbinden (weiter unten findest du alle Infos dazu), es sind aber drei ganz unterschiedliche Strecken, die man auch getrennt gehen kann.","protected":false},"author":2,"featured_media":2506,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[290],"tags":[],"class_list":["post-9962","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nepal-de"],"acf":[],"aioseo_notices":[],"aioseo_head":"\n\t\t<!-- All in One SEO 5.0.4 - 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